Hier gibt's Satire und Spaß von Kater Moritz gewürzt mit viel Ironie!

Kater
Kater Moritz steckt voller KI (Kater-Intelligenz) und Emotionen.
Beides muss er hier als Satire herauslassen, sonst würde er angesichts der aktuellen Zustände platzen.

Dezember 2024

Die Vertrauensfrage zu stellen, ist auch so ein politisches Konstrukt, das sich für den Normalsterblichen wie ein Buch mit sieben Siegeln liest. Zumal sie in der großen Hoffnung gestellt wurde, das Vertrauen entzogen zu bekommen. Was ja eigentlich widersinnig ist, da doch jeder Politiker seinen Job so erledigen sollte, dass er sich damit das allgemeine Vertrauen erarbeitet.
Völlig absurd wird das Ganze dann, wenn der, dem eben das Vertrauen entzogen wurde, im Nachhinein sofort wieder für das selbe Amt kandidiert, das er gerade verloren hat. Und seine Kandidatur damit begründet, jetzt alles anders und besser machen zu wollen, als es ihm in der abgelaufenen Legislaturperiode gelungen ist.
Im normalen Leben würde eine solche Person, den Kopf zwischen die Schultern ziehen, sich für die begangenen Fehler entschuldigen – zumindest, wenn sie noch über ein bisschen Moral verfügt – und anschließend erst einmal abtauchen. Dass solche Selbstverständlichkeiten in gewissen gesellschaftlichen Kreisen perdu sind, sagt viel über den Wertekanon der heutigen Zeit aus.
Aber zurück zur Vertrauensfrage. Nachdem diese Farce absolviert wurde, wird es jetzt Neuwahlen geben, nach denen, wenn die Ironie es will, der alte Kanzler auch der neue ist, oder er bzw. seine Partei auf alle Fälle wieder mitregiert. Und, was fast noch „besser“ ist, selbst mit einer neuen Kanzlerpartei wird der bisherige Regierungskurs beibehalten werden.
Also lässt sich konstatieren: „Außer Spesen nichts gewesen!“
Die aberwitzige Idee ein Industrieland zu 100 Prozent mit Strom aus Wind und Sonne am Funktionieren zu halten, rauscht momentan gerade wieder den Bach herunter. Und der Bach rauscht anschließend ins Meer und entsteigt dem am gegenüberliegenden Ufer. Soll heißen, im hohen Norden, jenseits der Ost- und Nordsee, wird plötzlich die deutsche Energiekomik an Land gespült. Und damit bekommen die Schweden und Norweger Probleme auf’s Auge gedrückt, die sie gar nicht lustig finden, die ihnen sogar das Lachen im Halse stecken bleiben lässt.
Die Nordlichter sind kluge Leute. Für sie gelten die Gesetze der Physik nach wie vor, sie opfern deren Gültigkeit nicht auf dem Altar einer neuzeitlichen Ideologie. Das beschert ihnen eine sichere, preiswerte Energieversorgung, zumindest solange, wie keine europäische Stromsolidarität von ihnen eingefordert wird. Ist das aber der Fall, werden sie mit Problemen konfrontiert, die sie nicht verursacht haben. Dass sie jetzt darüber nachdenken, die Stromleitungen nach Süden, hauptsächlich die nach Grünstrom-Deutschland zu kappen, ist für jeden logisch denkenden Menschen verständlich.
Diese Energiemisere wäre eigentlich ein klassisches Lehrbeispiel dafür, dass ein sich selbsternennender Weltenretter ganz schnell zum Weltenzerstörer wandeln kann und deshalb schleunigst von seinem Irrpfad herunterkommen muss. Ein solcher Erkenntnisgewinn wird dem Verursacher des Elends natürlich nicht widerfahren. Es ist im Gegenteil davon auszugehen, dass er nach noch mehr vom Falschen fabrizieren wird, immer von der Hoffnung beseelt, damit irgendwann das Richtige zu tun.
Es müsste Einstein gewesen sein, der ein treffendes Bonmot formuliert hat, das diese Idiotie aufspießt.
Momentan sind die Zeiten tatsächlich schlecht und werden nicht nur schlecht geredet. Und schuld daran ist keine ominöse Unbekannte, sondern es ließen sich, ohne viel nachdenken zu müssen, die Namen von Ursachen, Institutionen, Organisationen und Personen heraussprudeln, die mit ihrem unseligen Wirken, die Karre in den Dreck bugsiert haben. Den Ukrainekonflikt, Russland, China, den Klimawandel (?) u.ä. darf man in diesem Zusammenhang auch folgenlos benennen. Führt man weitere Akteure auf, die auch in diese Liste passen würde, riskiert man gegebenenfalls eine Menge Ärger. Deshalb sollen sie hier unerwähnt bleiben, auch wenn das feige anmutet.
Das Schlimme an der Situation spiegelt sich auch darin, dass keiner von den maßgeblich Verantwortlichen offenbar in der Lage ist, seine Scheuklappen abzulegen, um einen Kurswechsel zu vollziehen. Stur folgen sie ihrer Agenda. Entstehende Schäden werden achselzuckend hingenommen, schließlich haben unter denen ja nur die Anderen zu leiden, während die Verursacher so gut wie nichts davon zu spüren bekommen. Und wenn doch, dann verfügen sie über Mittel und Wege, mit denen sie ein solches Malheur ganz schnell korrigieren können. Es müsste schon ganz dumm laufen, dass einer von ihnen vom hohen Ross purzelt und im Schlamm stecken bleibt.
Allerdings haben sie die Welt mit ihrer Ignoranz jetzt in eine solche Lage manövriert, die eventuell zur großen Katastrophe führen könnte. Sollte das passieren, dann haben sie die gleichen schlechten Karten wie wir anderen auch!
Der Kinderkreuzzug gegen das Wissen der Alten ist in vollem Gange. Zwar zeigen sich die lieben Kleinen in der Schule nur als mäßig begabt, trotzdem sind sie überzeugt davon, mit ihren rudimentären Kenntnissen die Welt retten zu können.
Weht ihn einmal Kritik entgegen, zum Beispiel von alten Frauen und Männern, gehen sie sofort auf die Barrikaden. Wie können sich die Alten erlauben, auf Naturgesetze hinzuweisen, wo doch die Freitagsschulschwänzer und die Sich-auf-die-Straße-Kleber samt ihren zweifelhaften Propheten wissen, dass das Alles Unsinn ist. Heutzutage lässt sich ja jede Logik umschiffen.
Diese Narren werden wohl erst Schiffbruch erleiden müssen, bevor sie begreifen, dass die Alten recht hatten. Ob sie dann noch von ihrem löchrigen Kahn herunterkommen, steht in den Sternen.

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