Wenn Gwynthia gehofft hatte, dass das Wiedererkennen mit Ramdur eine Auseinandersetzung verhindern könnte, so sah sie sich getäuscht. Der Recke machte keine Anstalten, sein Schwert zu senken oder gar in die Scheide auf seinen Rücken zu stecken. Mit verbissenem Gesicht rückte er vor.
Faroma warf Gwynthia einen fragenden Blick zu. Kämpfen oder Verhandeln?, wollte sie wissen. Die Antwort kam prompt. Gwynthia musste mit ihrer Klinge einen Angriff Ramdurs abwehren. Dabei oblag es ihr, sowohl dem Schwert des Gegners als auch der flammenden Korona, die es umzüngelte, zu entgehen. Sie ließ ihre Waffe gegen die Ramdurs klirren, sprang einen Schritt zurück und vollführte eine halbe Drehung nach rechts, so dass sie jetzt die linke Flanke des Kriegers bedrohte.
Nachdem Gwynthias Rückzug von dem kleinen Geplänkel abgeschlossen war, drang Faroma auf Ramdur ein. Sie schien ihn mit ihrem Schwert erst necken zu wollen, dann wurde sie energischer, zwang ihn dazu, sich auf sie zu konzentrieren, um Gwynthia die Gelegenheit zu verschaffen, ebenfalls anzugreifen.
Den beiden raffinierten Kämpferinnen war Ramdur nicht gewachsen. Nur wenn sein Flammenschwert ihm noch magischen Kräfte zu verleihen vermochte oder die Flussdämonin ihn zur Hilfe käme, bestand eine Chance auf den Sieg. Tatsächlich schien sein Vertrauen in der Magie des Schwerts zu liegen. Er murmelte einige mythische Verse, worauf sich die Farbe der Feuerzunge änderte und sie sich von der Klinge löste. Sobald sie den Boden berührte, teilte sie sich und loderte mannshoch auf. Jetzt stürzten sich zwei Flammenherde auf Faroma und Gwynthia, die mit ihren Waffen gegen diese Gegner nichts ausrichten konnten.
So schnell hatte sich das Blatt gewendet. Aus vermeintlichen Siegerinnen waren nun Unterlegene geworden. Für die beiden sah es auch nicht so aus, dass sie sich einfach ergeben konnten, denn Gefangene passten offensichtlich nicht zu Ramdurs Plänen, er forderte seine Diener auf, die Feinde zu töten.
Faroma erwog, sich in den Fluss zu stürzen, in der Hoffnung, dass das Wasser als stärkeres Element, das Feuer zum Verlöschen bringen würde. Doch dann besann sie sich. Immerhin hatte sie gesehen, wie Ramdur mit flammendem Schwert den Fluten entstiegen war. Dort gab es keine Rettung. Außerdem lauerte die Dämonin im Fluss. So entschied sie sich, wenigstens kämpfend zu sterben und warf sich dem Feuer entgegen.
Bevor sie von dem verzehrt werden konnte, erhielt sie einen Stoß gegen die Schulter, der sie aus dem Hitzekreis taumeln ließ. Gwynthia hatte ihren sinnlosen Tod verhindert. Dafür standen der jetzt beide Flammensäulen gegenüber. Faromas Gefährtin warf ihr Schwert von sich. Mit weit ausgebreiteten Armen verfiel sie in einen hypnotisierenden Singsang, der die Feuer zuerst am Vorwärtskommen hinderte und sie schließlich zurück zu ihrer Quelle trieb.
Ramdur versuchte vergeblich, sich mit stärkerer Magie vor dem Verderben zu retten. Er drohte zum Opfer seiner eigenen Kreaturen zu werden.
Vom Fluss her erklang ein fürchterliches Gejammer. Die Dämonin beklagte die Niederlage ihres Sohnes. Sie wagte sich dicht ans Ufer, verließ ihr feuchtes Reich jedoch nicht. Offensichtlich besaß sie im Trockenen keinerlei Kräfte. Gwynthia ließ sich von der neu auftauchenden Gefahr nicht von ihrem Tun ablenken. Noch immer zwang sie den Flammenkriegern ihren Willen auf, gestattete ihnen jedoch nicht, Ramdur zu töten. Sie wollte ihn nur außer Gefecht setzen. Als der Recke zu Boden sank, erstickte Gwynthia die Flammen. Sie eilte zu Ramdur, der sich mit schweren Verbrennungen am ganzen Körper umherwälzte.
„Dieser Kampf hätte nicht sein müssen“, flüsterte sie ihm zu. „Aber ich will dir helfen. Schließlich bin ich nicht nur eine Kriegerin, sondern auch eine Heilerin.“ Sie formte mit den Händen eine Kugel, deren magische Energien ihr Haar zum Knistern brachte, und die sie über Ramdurs Körper gleiten ließ. Auf allen Hautpartien, die die Kugel berührte, verschwanden die Verbrennungssymptome und als sie ihr Werk vollendet hatte, erhob sich Ramdur aus dem Staub, als hätte er sich dort gerade aus Übermut hineinfallen lassen.
NÄCHSTES KAPITEL >>>
Faroma warf Gwynthia einen fragenden Blick zu. Kämpfen oder Verhandeln?, wollte sie wissen. Die Antwort kam prompt. Gwynthia musste mit ihrer Klinge einen Angriff Ramdurs abwehren. Dabei oblag es ihr, sowohl dem Schwert des Gegners als auch der flammenden Korona, die es umzüngelte, zu entgehen. Sie ließ ihre Waffe gegen die Ramdurs klirren, sprang einen Schritt zurück und vollführte eine halbe Drehung nach rechts, so dass sie jetzt die linke Flanke des Kriegers bedrohte.
Nachdem Gwynthias Rückzug von dem kleinen Geplänkel abgeschlossen war, drang Faroma auf Ramdur ein. Sie schien ihn mit ihrem Schwert erst necken zu wollen, dann wurde sie energischer, zwang ihn dazu, sich auf sie zu konzentrieren, um Gwynthia die Gelegenheit zu verschaffen, ebenfalls anzugreifen.
Den beiden raffinierten Kämpferinnen war Ramdur nicht gewachsen. Nur wenn sein Flammenschwert ihm noch magischen Kräfte zu verleihen vermochte oder die Flussdämonin ihn zur Hilfe käme, bestand eine Chance auf den Sieg. Tatsächlich schien sein Vertrauen in der Magie des Schwerts zu liegen. Er murmelte einige mythische Verse, worauf sich die Farbe der Feuerzunge änderte und sie sich von der Klinge löste. Sobald sie den Boden berührte, teilte sie sich und loderte mannshoch auf. Jetzt stürzten sich zwei Flammenherde auf Faroma und Gwynthia, die mit ihren Waffen gegen diese Gegner nichts ausrichten konnten.
So schnell hatte sich das Blatt gewendet. Aus vermeintlichen Siegerinnen waren nun Unterlegene geworden. Für die beiden sah es auch nicht so aus, dass sie sich einfach ergeben konnten, denn Gefangene passten offensichtlich nicht zu Ramdurs Plänen, er forderte seine Diener auf, die Feinde zu töten.
Faroma erwog, sich in den Fluss zu stürzen, in der Hoffnung, dass das Wasser als stärkeres Element, das Feuer zum Verlöschen bringen würde. Doch dann besann sie sich. Immerhin hatte sie gesehen, wie Ramdur mit flammendem Schwert den Fluten entstiegen war. Dort gab es keine Rettung. Außerdem lauerte die Dämonin im Fluss. So entschied sie sich, wenigstens kämpfend zu sterben und warf sich dem Feuer entgegen.
Bevor sie von dem verzehrt werden konnte, erhielt sie einen Stoß gegen die Schulter, der sie aus dem Hitzekreis taumeln ließ. Gwynthia hatte ihren sinnlosen Tod verhindert. Dafür standen der jetzt beide Flammensäulen gegenüber. Faromas Gefährtin warf ihr Schwert von sich. Mit weit ausgebreiteten Armen verfiel sie in einen hypnotisierenden Singsang, der die Feuer zuerst am Vorwärtskommen hinderte und sie schließlich zurück zu ihrer Quelle trieb.
Ramdur versuchte vergeblich, sich mit stärkerer Magie vor dem Verderben zu retten. Er drohte zum Opfer seiner eigenen Kreaturen zu werden.
Vom Fluss her erklang ein fürchterliches Gejammer. Die Dämonin beklagte die Niederlage ihres Sohnes. Sie wagte sich dicht ans Ufer, verließ ihr feuchtes Reich jedoch nicht. Offensichtlich besaß sie im Trockenen keinerlei Kräfte. Gwynthia ließ sich von der neu auftauchenden Gefahr nicht von ihrem Tun ablenken. Noch immer zwang sie den Flammenkriegern ihren Willen auf, gestattete ihnen jedoch nicht, Ramdur zu töten. Sie wollte ihn nur außer Gefecht setzen. Als der Recke zu Boden sank, erstickte Gwynthia die Flammen. Sie eilte zu Ramdur, der sich mit schweren Verbrennungen am ganzen Körper umherwälzte.
„Dieser Kampf hätte nicht sein müssen“, flüsterte sie ihm zu. „Aber ich will dir helfen. Schließlich bin ich nicht nur eine Kriegerin, sondern auch eine Heilerin.“ Sie formte mit den Händen eine Kugel, deren magische Energien ihr Haar zum Knistern brachte, und die sie über Ramdurs Körper gleiten ließ. Auf allen Hautpartien, die die Kugel berührte, verschwanden die Verbrennungssymptome und als sie ihr Werk vollendet hatte, erhob sich Ramdur aus dem Staub, als hätte er sich dort gerade aus Übermut hineinfallen lassen.
NÄCHSTES KAPITEL >>>
Ihnen hat die Geschichte gefallen und Sie möchten gerne weitere Faroma-Stories lesen?
Dann würden wir uns freuen, wenn Sie uns mit einem finanziellen Beitrag unterstützen würden, damit wir diese Serie leichter fortsetzen können.
Bitte klicken Sie hier, um zu den Zahlungsinformationen zu gelangen.
Vielen Dank
Dann würden wir uns freuen, wenn Sie uns mit einem finanziellen Beitrag unterstützen würden, damit wir diese Serie leichter fortsetzen können.
Bitte klicken Sie hier, um zu den Zahlungsinformationen zu gelangen.
Vielen Dank
