Trotz des Pfeils, der in ihrem Hals steckte und Schmerzwellen durch ihren Körper peitschte, fühlte sich Faroma hellwach. Ihre Sinne, außer den Augen, nahmen wahr, was um sie herum geschah. Gwynthia hatte sie ein paar Schritte getragen und anschließend nach „Steinwächtern“ gerufen.
Faroma wusste nicht, um welche Wesen es sich dabei handelte, aber sie mussten erschienen sein, denn Gwynthia redete mit ihnen. Nach dem kurzen Wortwechsel spürte sie, dass die „Steinwächter“ ihre Gedanken weiterhin austauschten. Allerdings verständigten sie sich lautlos. Die Heftigkeit der dafür benutzten Schwingungen, die Faroma ebenfalls empfangen, aber nicht entschlüsseln konnte, hinterließen bei ihr den Eindruck, dass die „Steinwächter“ in Streit geraten waren.
Schließlich befahl eine gurgelnde Stimme: „Folge uns!“ Nach einer Weile erklang diese Stimme noch einmal: „Entkleide sie und lege sie auf den Boden. Dann verschwinde von hier!“
Als ihr nackter Rücken den felsigen Untergrund berührte, wurde Faroma von einem Kälteschauer durchflutet, der den Schmerz der Wunde verstärkte. Sie wollte schreien, doch da umstreichelte sie eine angenehme Wärme, die den Schmerz vertrieb. Erst als die Wärme sich zu einem glühenden Brennen aufheizte, das sie wie feurige Hände umklammert hielt, riss sie den Mund auf. Aber es kam kein Laut über ihre Lippe, denn plötzlich platzte der Boden unter ihr auf und sie wurde in die Tiefe gezerrt. Ihre Sinne schwanden.
Irgendwann gelang es ihr, wieder zu fühlen und zu denken. Selbst ihre Augen konnte sie jetzt öffnen. Sie hockte nackt auf einer Felsplatte. Dämmerlicht umfing sie. Über ihr flatterte eine Schar Krähen. Als sie an ihren Hals griff, war die Wunde verschwunden. Im selben Augenblick entdeckte sie das Dutzend glühender Hände, die aus dem Fels ragten und sie im Kreis umschlossen. Schon befürchtete sie, erneut gepackt zu werden, doch dann sah es so aus, als ob ihr die Hände zuwinkten, bevor sie vom Fels verschluckt wurden.
NÄCHSTES KAPITEL >>>
Faroma wusste nicht, um welche Wesen es sich dabei handelte, aber sie mussten erschienen sein, denn Gwynthia redete mit ihnen. Nach dem kurzen Wortwechsel spürte sie, dass die „Steinwächter“ ihre Gedanken weiterhin austauschten. Allerdings verständigten sie sich lautlos. Die Heftigkeit der dafür benutzten Schwingungen, die Faroma ebenfalls empfangen, aber nicht entschlüsseln konnte, hinterließen bei ihr den Eindruck, dass die „Steinwächter“ in Streit geraten waren.
Schließlich befahl eine gurgelnde Stimme: „Folge uns!“ Nach einer Weile erklang diese Stimme noch einmal: „Entkleide sie und lege sie auf den Boden. Dann verschwinde von hier!“
Als ihr nackter Rücken den felsigen Untergrund berührte, wurde Faroma von einem Kälteschauer durchflutet, der den Schmerz der Wunde verstärkte. Sie wollte schreien, doch da umstreichelte sie eine angenehme Wärme, die den Schmerz vertrieb. Erst als die Wärme sich zu einem glühenden Brennen aufheizte, das sie wie feurige Hände umklammert hielt, riss sie den Mund auf. Aber es kam kein Laut über ihre Lippe, denn plötzlich platzte der Boden unter ihr auf und sie wurde in die Tiefe gezerrt. Ihre Sinne schwanden.
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