Hier gibt's Satire und Spaß von Kater Moritz gewürzt mit viel Ironie!
Kater Moritz steckt voller KI (Kater-Intelligenz) und Emotionen.
Beides muss er hier als Satire herauslassen, sonst würde er angesichts der aktuellen Zustände platzen.
Beides muss er hier als Satire herauslassen, sonst würde er angesichts der aktuellen Zustände platzen.
Juli 2024
Es ist eine sehr schöne Gepflogenheit, für die Lieferung von Waren Zeitfenster anzugeben. So kann man sich als Kunde zeitlich auf den Empfang der Ware vorbereiten. Weniger schön hingegen ist es, wenn der Zeitraum zwischen „von“ und „bis“ gleich mal 12 Stunden umfasst. Bei solchen Angaben, die zum Glück nicht die Regel sind, taucht dann in der Information zur Lieferung oft noch das Wörtchen „zeitnah“ auf, was wohl auf einen sarkastischen, vielleicht sogar zynischen Wesenszug beim Verfasser der Lieferterminnachricht schließen lässt.
Wenn sich der Lieferant einen halben Tag ausbedingt, um das Bestellte zu liefern, bedeutet das im ungünstigsten Fall für den Empfänger, einen Tag Urlaub dafür zu opfern, um die Ware in Besitz nehmen zu können. Wohlgemerkt für einen Vorgang, der im Höchstfall 20 Minuten dauert.
Hinzu kommt dann meistens noch, dass das Ganze so abläuft, wie in dem kleinen Gedicht beschrieben. Man steht früh um 6 Gewehr bei Fuß und darf bis kurz vor 18:00 Uhr in dieser Stellung verharren. Der ganze Tag ist für den A***h, weil man praktisch ununterbrochen an der Adresse, die als Lieferanschrift angegeben wurde, anwesend sein muss. Ist man das nicht, liegt ein Zettel im Briefkasten, der den neuen Termin und dasselbe Procedere verkündet.
Kleiner Trost: Es kann ja auch ganz anders laufen …
Wenn sich der Lieferant einen halben Tag ausbedingt, um das Bestellte zu liefern, bedeutet das im ungünstigsten Fall für den Empfänger, einen Tag Urlaub dafür zu opfern, um die Ware in Besitz nehmen zu können. Wohlgemerkt für einen Vorgang, der im Höchstfall 20 Minuten dauert.
Hinzu kommt dann meistens noch, dass das Ganze so abläuft, wie in dem kleinen Gedicht beschrieben. Man steht früh um 6 Gewehr bei Fuß und darf bis kurz vor 18:00 Uhr in dieser Stellung verharren. Der ganze Tag ist für den A***h, weil man praktisch ununterbrochen an der Adresse, die als Lieferanschrift angegeben wurde, anwesend sein muss. Ist man das nicht, liegt ein Zettel im Briefkasten, der den neuen Termin und dasselbe Procedere verkündet.
Kleiner Trost: Es kann ja auch ganz anders laufen …
Es wäre müßig, hier alle Erfindungen aufzuzählen und auch noch auseinander zu klamüsern, welcher Teil davon gut und welcher schlecht war. Außerdem wird die gute Seite einer Erfindung meistens als für „normal“ und „selbstverständlich“ hingenommen, aufgeregt wird sich nur über den schlechten Part.
Einer dieser Geniestreiche der (deutschen?) Ingenieurskunst soll allerdings erwähnt werden, weil er das Leben von Millionen verändert und höchstwahrscheinlich auch gerettet hat.
Es geht – man höre und staune – um den am Flaschenhals fixierten Deckel, für den es bestimmt auch eine Fachbezeichnung inklusive Patentnummer gibt. Also, wer auf die Idee gekommen ist, der Menschheit dieses Relikt zu schenken, dem gebührt Ehre und Dank. Auf das Ding haben Generationen gewartet. Ohne ihn wäre die Welt verloren. Mit ihm ist sie es allerdings auch.
Zumindest diejenigen Verbraucher, die sich bisher noch keinen richtigen Reim darauf machen konnten, wie mit dem Ding umzugehen ist, werden wohl schon mit dem Gedanken gespielt haben, die Welt zu verlassen. Der Deckel ist beim Eingießen im Weg. Er stört beim aus der Flasche trinken. Und es bedarf auch einer gewissen Fingerfertigkeit, die Flasche mit ihm wieder zu verschließen.
So, das waren jetzt drei Argumente, die Platz auf der schlechten Seite der Medaille gefunden haben. Irgendetwas Positives für die gute Medaillenseite lässt sich leider weit und breit nicht entdecken.
Einer dieser Geniestreiche der (deutschen?) Ingenieurskunst soll allerdings erwähnt werden, weil er das Leben von Millionen verändert und höchstwahrscheinlich auch gerettet hat.
Es geht – man höre und staune – um den am Flaschenhals fixierten Deckel, für den es bestimmt auch eine Fachbezeichnung inklusive Patentnummer gibt. Also, wer auf die Idee gekommen ist, der Menschheit dieses Relikt zu schenken, dem gebührt Ehre und Dank. Auf das Ding haben Generationen gewartet. Ohne ihn wäre die Welt verloren. Mit ihm ist sie es allerdings auch.
Zumindest diejenigen Verbraucher, die sich bisher noch keinen richtigen Reim darauf machen konnten, wie mit dem Ding umzugehen ist, werden wohl schon mit dem Gedanken gespielt haben, die Welt zu verlassen. Der Deckel ist beim Eingießen im Weg. Er stört beim aus der Flasche trinken. Und es bedarf auch einer gewissen Fingerfertigkeit, die Flasche mit ihm wieder zu verschließen.
So, das waren jetzt drei Argumente, die Platz auf der schlechten Seite der Medaille gefunden haben. Irgendetwas Positives für die gute Medaillenseite lässt sich leider weit und breit nicht entdecken.
Alles stehen und liegen lassen und einfach abhauen zu können, wäre der Hammer. Anlässe dafür gäbe es genug. Es reicht schon die Durchsicht der täglichen Nachrichtenlage bzw, dessen, was einem heute als Nachricht verkauft wird. Statt Informationen erhält man Belehrungen. Ständig werden einem Schuldgefühle dafür eingebläut, was früher schief lief, was heute schief läuft und zukünftig schief laufen könnte.
Man hat Buße zu tun. Darf sich an nichts mehr erfreuen, denn damit könnte man ja jemanden auf den Schlips treten, dem es vielleicht nicht ganz so gut geht, wie einem selbst. Warum der andere im Lebensstandard etwas hinterherhinkt, will dabei keiner wissen. Es reicht aus, dass es den Unterschied gibt, um den Verzicht auf alle Freuden damit zu rechtfertigen. So einfach ist das.
Wie schön wäre es da, einen Ort zu finden, wo einem solcher Ungemach erspart bliebe. Wo man, wie in früheren Zeiten, nicht dauernd vom erhobenen Zeigefinger drangsaliert wird.
Wer das Glück hat, eine derartige Idylle für sich entdeckt zu haben, sollte nicht zögern, schnellstmöglich dorthin aufzubrechen. Seine Lebensqualität kann davon nur profitieren.
Wem das nicht vergönnt ist, was wohl leider für die Meisten zutrifft, der kann eigentlich nur den Weg in die innere Emigration einschlagen. Der kann nur die Schotten dichtmachen und „LMAA“ als sein neues Lebensmotto verkünden. Das ist nicht besonders einfühlsam, aber es könnte helfen, den täglichen Wahnsinn zu überstehen.
Man hat Buße zu tun. Darf sich an nichts mehr erfreuen, denn damit könnte man ja jemanden auf den Schlips treten, dem es vielleicht nicht ganz so gut geht, wie einem selbst. Warum der andere im Lebensstandard etwas hinterherhinkt, will dabei keiner wissen. Es reicht aus, dass es den Unterschied gibt, um den Verzicht auf alle Freuden damit zu rechtfertigen. So einfach ist das.
Wie schön wäre es da, einen Ort zu finden, wo einem solcher Ungemach erspart bliebe. Wo man, wie in früheren Zeiten, nicht dauernd vom erhobenen Zeigefinger drangsaliert wird.
Wer das Glück hat, eine derartige Idylle für sich entdeckt zu haben, sollte nicht zögern, schnellstmöglich dorthin aufzubrechen. Seine Lebensqualität kann davon nur profitieren.
Wem das nicht vergönnt ist, was wohl leider für die Meisten zutrifft, der kann eigentlich nur den Weg in die innere Emigration einschlagen. Der kann nur die Schotten dichtmachen und „LMAA“ als sein neues Lebensmotto verkünden. Das ist nicht besonders einfühlsam, aber es könnte helfen, den täglichen Wahnsinn zu überstehen.
Ohne Zweifel müssen wir uns alle selber an die Nase fassen, wenn wir die Ursachen für das aktuelle Dilemma finden wollen. Obwohl nicht ein jeder von uns treudoof mit der Säge hantiert hat, um den besagten Ast zu durchtrennen, sind wir auch nicht energisch genug denen in die Arme gefallen, die in blindem Eifer daran wirken, das Fundament unseres Wohlstandes zu beseitigen. Dabei ist doch offensichtlich, wohin die Selbstzerstörungswut führen wird.
Dass den sinnlos Wütenden überhaupt klar ist, was sie anrichten und dass sie sich ebenfalls ins Bein schießen, darf bezweifelt werden. Eher ist ihnen zuzutrauen, dass sie dem Wahn verfallen sind, als Dank für ihre „heldenhafte“ Rettungsaktion, vor deren Folgen verschont zu bleiben.
So wird das aber nicht funktionieren. Wenn der Ast in die Tiefe rauscht, dann mit allen, die darauf einen Platz gefunden haben.
Als kleiner Trost mag die Tatsache gelten, dass uns niemand auf unserem irren Kurs folgt. Die Nachbarn scheinen klüger zu sein, als die Moralweltmeister …
Dass den sinnlos Wütenden überhaupt klar ist, was sie anrichten und dass sie sich ebenfalls ins Bein schießen, darf bezweifelt werden. Eher ist ihnen zuzutrauen, dass sie dem Wahn verfallen sind, als Dank für ihre „heldenhafte“ Rettungsaktion, vor deren Folgen verschont zu bleiben.
So wird das aber nicht funktionieren. Wenn der Ast in die Tiefe rauscht, dann mit allen, die darauf einen Platz gefunden haben.
Als kleiner Trost mag die Tatsache gelten, dass uns niemand auf unserem irren Kurs folgt. Die Nachbarn scheinen klüger zu sein, als die Moralweltmeister …
