Hier gibt's Satire und Spaß von Kater Moritz gewürzt mit viel Ironie!
Kater Moritz steckt voller KI (Kater-Intelligenz) und Emotionen.
Beides muss er hier als Satire herauslassen, sonst würde er angesichts der aktuellen Zustände platzen.
Beides muss er hier als Satire herauslassen, sonst würde er angesichts der aktuellen Zustände platzen.
Juni 2026
Mittlerweile ist man ja im Lande im Allgemeinen und bei der Bahn im Besonderen allerhand gewöhnt. Mancher mag sogar zu der Zuversicht neigen, dass es eigentlich nicht mehr schlimmer kommen kann, weil sich selbst eine Pechsträhne irgendwann einmal erschöpft. Soweit scheint es allerdings noch nicht zu sein. Denn es geschehen immer wieder Dinge, die vorangegangenen Miseren um Längen toppen. Der Bahn hat es gerade geschafft, einen solchen Husarenstreich zu vollbringen.
Wie berichtet wird, führte das Aufspielen eines Software-Backups dazu, dass der komplette deutsche Zugverkehr zum Erliegen kam. Reisende strandeten auf offenen Strecken. Züge konnten die Bahnhöfe nicht mehr verlassen. Dabei dürfen sich diejenigen, die quasi vom Bahnsteig nicht fortkamen, noch glücklich schätzen, weil denen immerhin die Option offenstand, sich um ein alternatives Fortbewegungsmittel kümmern zu können. Wieviel damit Erfolg hatten, steht in den Sternen.
Wem Fortuna weniger hold war, der musste sich den Servicekapazitäten der Bahn ausliefern, was angesichts der sich ständig aneinanderreihenden Pannen beim Staatskonzern, wenig verlockend zu sein schien.
Es stellt sich die Frage, wieso ein milliardenschweres Unternehmen nicht über Systeme verfügt, die beim Ausfall des Standardsystems als Alternativen zur Verfügung stehen, um den Betrieb aufrecht zu erhalten. Eine befriedigende Antwort wird es darauf nicht geben. Sicherlich aber zuhauf Hinweise auf skrupellose Hacker, vorzugsweise auf solche, die der Bösewicht im Osten losgehetzt hat, um der Bahn zu schaden und das ganze Land in Misskredit zu bringen.
Diese und ähnliche Schuldzuweisungen gehören neuerdings ja zum Standardrepertoire, wenn es darum geht, von den eigenen Fehlern abzulenken.
Viele werden sich weigern, das für bare Münze zu nehmen. Aber es bleiben leider genügend Gutgläubige übrig, die solchen Geschichten auf den Leim gehen.
Wie berichtet wird, führte das Aufspielen eines Software-Backups dazu, dass der komplette deutsche Zugverkehr zum Erliegen kam. Reisende strandeten auf offenen Strecken. Züge konnten die Bahnhöfe nicht mehr verlassen. Dabei dürfen sich diejenigen, die quasi vom Bahnsteig nicht fortkamen, noch glücklich schätzen, weil denen immerhin die Option offenstand, sich um ein alternatives Fortbewegungsmittel kümmern zu können. Wieviel damit Erfolg hatten, steht in den Sternen.
Wem Fortuna weniger hold war, der musste sich den Servicekapazitäten der Bahn ausliefern, was angesichts der sich ständig aneinanderreihenden Pannen beim Staatskonzern, wenig verlockend zu sein schien.
Es stellt sich die Frage, wieso ein milliardenschweres Unternehmen nicht über Systeme verfügt, die beim Ausfall des Standardsystems als Alternativen zur Verfügung stehen, um den Betrieb aufrecht zu erhalten. Eine befriedigende Antwort wird es darauf nicht geben. Sicherlich aber zuhauf Hinweise auf skrupellose Hacker, vorzugsweise auf solche, die der Bösewicht im Osten losgehetzt hat, um der Bahn zu schaden und das ganze Land in Misskredit zu bringen.
Diese und ähnliche Schuldzuweisungen gehören neuerdings ja zum Standardrepertoire, wenn es darum geht, von den eigenen Fehlern abzulenken.
Viele werden sich weigern, das für bare Münze zu nehmen. Aber es bleiben leider genügend Gutgläubige übrig, die solchen Geschichten auf den Leim gehen.
Worüber schon seit geraumer Zeit spekuliert wurde, ist nun eingetreten: Der britische Premierminister hat das Handtuch geworfen. Die schlechten Umfragewerte im Lande haben ihn zur Kapitulation gezwungen. Trotz des misslichen Endes beharrte er natürlich darauf, auf Erfolge verweisen zu können. Die scheinen allerdings nicht spektakulär genug gewesen zu sein, um ihn im Amt zu halten. Unter dem Strich ergibt seine Bilanz wohl das Bild, mehr falsch als richtig gemacht zu haben. Diese Sicht wird beim Blick auf die Insel bestätigt. Die Zustände, die unter seiner Ägide zum Alltag geworden sind, lassen Zweifel aufkommen, ob das britische Gemeinwesen überhaupt noch intakt ist.
Sein innerparteilicher Nachfolger steht schon Gewehr bei Fuß. Zwar bediente er sich nicht solcher brachialer Methoden wie sein eventuelles Vorbild, der antike Römer Brutus, aber als „feine englische Art“ kann sein Vorgehen auch nicht bezeichnet werden. Auf alle Fälle bestätigte sich hier wieder einmal die Erkenntnis, dass in der Politik mit harten Bandagen gekämpft wird. Das bekommt nicht nur der politische Gegner zu spüren, auch in den eigenen Reihen gehört es zur Selbstverständlichkeit, um die besten Plätze am Futtertrog mit Hauen und Stechen zu kämpfen. Dem Volk wird das dann als „politische Kultur“ verkauft.
Auf dem Kontinent, insbesondere in den Regierungsvierteln der EU-Europäer, wird man die Vorgänge in England sicherlich mit argwöhnischen Blicken verfolgen. Auch dort kippeln einige Regierungsstühle heftig. Auch dort halten inner- und außerparteiliche Umstürzler bereits die Sägen in den Händen, um die aktuellen Amtsinhaber damit zum Fall zu bringen.
Ein Personalwechsel in den politischen Führungsetagen würde sicherlich guttun. Wenn er zudem mit der Rückkehr zu rationaler Politik verbunden wäre, die konsequent nach Lösungen sucht, um aus dem selbstgeschaffenen Dilemma herauszufinden, dann sollten dem britischen Szenario schnell gefolgt werden.
Sein innerparteilicher Nachfolger steht schon Gewehr bei Fuß. Zwar bediente er sich nicht solcher brachialer Methoden wie sein eventuelles Vorbild, der antike Römer Brutus, aber als „feine englische Art“ kann sein Vorgehen auch nicht bezeichnet werden. Auf alle Fälle bestätigte sich hier wieder einmal die Erkenntnis, dass in der Politik mit harten Bandagen gekämpft wird. Das bekommt nicht nur der politische Gegner zu spüren, auch in den eigenen Reihen gehört es zur Selbstverständlichkeit, um die besten Plätze am Futtertrog mit Hauen und Stechen zu kämpfen. Dem Volk wird das dann als „politische Kultur“ verkauft.
Auf dem Kontinent, insbesondere in den Regierungsvierteln der EU-Europäer, wird man die Vorgänge in England sicherlich mit argwöhnischen Blicken verfolgen. Auch dort kippeln einige Regierungsstühle heftig. Auch dort halten inner- und außerparteiliche Umstürzler bereits die Sägen in den Händen, um die aktuellen Amtsinhaber damit zum Fall zu bringen.
Ein Personalwechsel in den politischen Führungsetagen würde sicherlich guttun. Wenn er zudem mit der Rückkehr zu rationaler Politik verbunden wäre, die konsequent nach Lösungen sucht, um aus dem selbstgeschaffenen Dilemma herauszufinden, dann sollten dem britischen Szenario schnell gefolgt werden.
Natürlich sollte derjenige, dem es gut geht, einen Teil seines Wohlstandes mit denen teilen, die vom Schicksal nicht so wohlwollend mit selbigen Wohlstand bedacht worden sind. Das gehört sich so und wird in der Regel so in der Welt gehandhabt. Allerdings hat die Gutmütigkeit auch ihre Grenzen. An diese stößt sie, wenn als Preis für die Solidarität, eine erhebliche Verschlechterung der eigenen Lage eintritt.
Es ist niemandem damit gedient, wenn der Geber plötzlich selbst in Schwierigkeiten gerät, die langfristig dazu führen werden, dass auch er zum Bedürftigen wird. Denn dann ist keiner mehr da, der noch helfen könnte.
Es gibt Länder in der Welt, die diese Zusammenhänge erkannt haben und entsprechend danach handeln. Und es gibt Länder in der Welt, die sich beharrlich weigern, eine solche Gemengelage zu akzeptieren. Wobei sich diese Länder nicht im Ganzen als ignorant gegenüber der Realität erweisen, sondern eher deren obere Zehntausend, die meistens auch die Regierungsverantwortung tragen.
Deren Vermögensverhältnisse befinden sich nicht nur Lichtjahre oberhalb der Durchschnittsbürger, sie verstehen es auch geschickt, die Kosten des Gutseins auf die Allgemeinheit abzuwälzen. Wer die Rechnung nicht bezahlen muss, dem kann es auch egal sein, wie hoch sie ausfällt.
Auf die Dauer kann eine solche Herangehensweise an die aktuelle Problemlage nicht funktionieren. Den Verantwortlichen wird die Erkenntnis nicht erspart bleiben, dass sie zuerst das eigene Haus wieder auf Vordermann bringen müssen, bevor sie der ganzen Welt unter die Arme greifen können.
Wobei mittlerweile gar nicht mehr so klar ist, ob die Hilfe immer auf Gegenliebe stößt. Viele noch Benachteilige ziehen es nämlich vor, sich selber nach oben zu kämpfen, als dabei gepampert zu werden.
Es ist niemandem damit gedient, wenn der Geber plötzlich selbst in Schwierigkeiten gerät, die langfristig dazu führen werden, dass auch er zum Bedürftigen wird. Denn dann ist keiner mehr da, der noch helfen könnte.
Es gibt Länder in der Welt, die diese Zusammenhänge erkannt haben und entsprechend danach handeln. Und es gibt Länder in der Welt, die sich beharrlich weigern, eine solche Gemengelage zu akzeptieren. Wobei sich diese Länder nicht im Ganzen als ignorant gegenüber der Realität erweisen, sondern eher deren obere Zehntausend, die meistens auch die Regierungsverantwortung tragen.
Deren Vermögensverhältnisse befinden sich nicht nur Lichtjahre oberhalb der Durchschnittsbürger, sie verstehen es auch geschickt, die Kosten des Gutseins auf die Allgemeinheit abzuwälzen. Wer die Rechnung nicht bezahlen muss, dem kann es auch egal sein, wie hoch sie ausfällt.
Auf die Dauer kann eine solche Herangehensweise an die aktuelle Problemlage nicht funktionieren. Den Verantwortlichen wird die Erkenntnis nicht erspart bleiben, dass sie zuerst das eigene Haus wieder auf Vordermann bringen müssen, bevor sie der ganzen Welt unter die Arme greifen können.
Wobei mittlerweile gar nicht mehr so klar ist, ob die Hilfe immer auf Gegenliebe stößt. Viele noch Benachteilige ziehen es nämlich vor, sich selber nach oben zu kämpfen, als dabei gepampert zu werden.
Die dystopischen Zukunftsaussichten, die wie ein Damoklesschwert über dem Land hin-und herpendeln, müssen alle Pessimisten und Schwarzseher in Freudentaumel versetzen. Schließlich bewahrheiten sich damit ihre Prognosen. Und selbst diejenigen, die sich noch an den kleinen Rest Zuversicht klammern, der ihnen geblieben ist, werden wohl bald die Seiten wechseln und ins Lager der Hoffnungslosen überlaufen.
Wenn die Ursachen für dieses Dilemma wenigstens in einer nicht beeinflussbaren Ferne liegen würden, wäre das Ganze vielleicht noch erträglich. Zu wissen, dass sie aber fast vollständig hausgemacht sind, willkürlich und mutwillig herbeigeführt wurden, ist eine sehr schmerzliche Erkenntnis.
Wer hätte es je für möglich gehalten, dass die eigene Führungsriege aus Politik, Wirtschaft und Medien rigoros an dem Ast sägt, der unseren Wohlstand trägt? Allein die Vorstellung, so etwas in die Wege zu leiten, ist schon absurd. Dass das dann auch noch beklatscht wird und die Mehrheit sich daran beteiligt, Warner und Kritiker dieses falschen Weges mundtot zu machen, kann wohl nur noch als Masochismus bezeichnet werden.
Oder als „spätrömische Dekadenz“ wie es ein früherer FDP-Außenminister aus einem anderen Kontext heraus einmal formuliert hat. Leider ist dieser Politiker verstorben. Hätte es ein gnädigeres Schicksal ermöglicht, ihn und seine damaligen Mitstreiter länger in Amt und Würden zu lassen, wären uns die aktuellen Verwerfungen vielleicht erspart geblieben.
Da sie aber qua demokratischer Abstimmung „entsorgt“ wurden, liegt die Schuld für das jetzige Elend auch bei uns Wählern. Zumindest bei denen, die ihre Kreuzchen bei den Parteien gemacht haben, in deren Programmen die lustvolle Zerstörung einer funktionierenden Infrastruktur zur Doktrin geworden ist.
Wenn die Ursachen für dieses Dilemma wenigstens in einer nicht beeinflussbaren Ferne liegen würden, wäre das Ganze vielleicht noch erträglich. Zu wissen, dass sie aber fast vollständig hausgemacht sind, willkürlich und mutwillig herbeigeführt wurden, ist eine sehr schmerzliche Erkenntnis.
Wer hätte es je für möglich gehalten, dass die eigene Führungsriege aus Politik, Wirtschaft und Medien rigoros an dem Ast sägt, der unseren Wohlstand trägt? Allein die Vorstellung, so etwas in die Wege zu leiten, ist schon absurd. Dass das dann auch noch beklatscht wird und die Mehrheit sich daran beteiligt, Warner und Kritiker dieses falschen Weges mundtot zu machen, kann wohl nur noch als Masochismus bezeichnet werden.
Oder als „spätrömische Dekadenz“ wie es ein früherer FDP-Außenminister aus einem anderen Kontext heraus einmal formuliert hat. Leider ist dieser Politiker verstorben. Hätte es ein gnädigeres Schicksal ermöglicht, ihn und seine damaligen Mitstreiter länger in Amt und Würden zu lassen, wären uns die aktuellen Verwerfungen vielleicht erspart geblieben.
Da sie aber qua demokratischer Abstimmung „entsorgt“ wurden, liegt die Schuld für das jetzige Elend auch bei uns Wählern. Zumindest bei denen, die ihre Kreuzchen bei den Parteien gemacht haben, in deren Programmen die lustvolle Zerstörung einer funktionierenden Infrastruktur zur Doktrin geworden ist.
