Hier gibt's Satire und Spaß von Kater Moritz gewürzt mit viel Ironie!

Kater
Kater Moritz steckt voller KI (Kater-Intelligenz) und Emotionen.
Beides muss er hier als Satire herauslassen, sonst würde er angesichts der aktuellen Zustände platzen.

März 2024

Die Vorstellung nur an einer Strippe ziehen zu müssen, um die Massen zu einem Einheitstanz zu bewegen und sie nur das sagen zu lassen, was oben gern gehört wird, muss jeden Möchtegerndiktator in Ekstase versetzen. Denjenigen, denen ein solcher Zwang auferlegt werden könnte, sollte allerdings der Angstschweiß aus allen Poren sickern. Denn diese Zustände, die es so ähnlich ja schon einige Male gab, haben nie zu einem guten Ende geführt.
Dagegen hilft nur ziviler Ungehorsam, der stark genug ist, solches zu verhindern.
Das liest sich wie eine Dystopie. Aber welche Garantie gibt es, dass es hier und heute nicht doch einmal eintrifft?
Die Fäden, an denen Marionetten hängen, sind ziemlich dünn, aber dennoch zwingen sie die Puppen dazu, genau die Bewegungen auszuführen, die der Puppenspieler sehen will. Er ist der Regisseur. Nach seiner Pfeife tanzen alle, die sich von ihm diese Fäden anlegen ließen.
Wenn daraus dann erst Stricke, vielleicht sogar Ketten geworden sind, zappelt die Marionette ewig daran.
Es lohnt sich, ein solches Szenario nicht wieder zuzulassen …
Jeden Tag muss der „normale“ Erdenbürger miterleben, wie die sogenannten Eliten in aller Herren Länder das Leben auf den Kopf stellen. Alles, was bisher richtig war und funktioniert hat, stellen sie infrage.
Mit den Naturgesetzen liegen sie nicht nur über Kreuz, nein, sie glauben allen Ernstes, dass sie diese Gesetzmäßigkeiten mit ihrer Unlogik übertölpeln können.
Knallen sie bei ihren Versuchen, neue Wahrheiten zu erschaffen, gegen die Wand, ziehen sie aus diesem schmerzlichen Aufprall nicht etwa die richtigen Konsequenzen, sondern rennen mit neuer Wut gegen dasselbe Hindernis, ohne ein anderes Ergebnis erzielen zu können.
Ihre völlige Beratungsresistenz ist dem Umstand geschuldet, dass sie die Folgen ihrer Irrtümer nicht selber auszubaden haben. Dafür machen sie die Normalbürger haftbar, die fast wehrlos für das Ganze geradestehen müssen.
Natürlich kann dieser Irrsinn nicht ewig weitergehen. Man kann nur hoffen, dass er aufhört, bevor die Welt aufhört, zu existieren. Es steht also eine Menge auf dem Spiel, das es zu retten gilt, für die jetzigen Generationen und auch für die, die noch folgen werden.
Dass Geheimdienste alles abhören, was ihnen vor die Mikrophone gerät, dürfte klar sein. Dass der Geheimdienst eines Landes, das zurzeit die halbe Welt gegen sich hat, besonders aktiv ist, sollte auch niemanden verwundern.
Dass angesichts solcher Umstände militärisches Führungspersonal pikante Strategien über unsichere Leitungen „bequatsch“ und sich dabei auch noch abhören lässt, ist allerdings alles andere als selbstverständlich.
Entweder waren die Generäle davon ausgegangen, dass die eigenen Sicherheitsdienste qualifiziert genug seien, um die benutzte Verbindung abzuschirmen. Oder sie hielten die Gegenseite für so dumm, dass sie ihr ein Mithören von vornherein nicht zutrauten. Was auch immer dem fatalen Irrtum zugrunde lag, das Ding ging gewaltig in die Hosen.
Und zu welchen Konsequenten führt das Desaster? Die abhörenden Schlapphüte werden gescholten und mit „Tutu“ und erhobenen Zeigefinger ermahnt, solches in Zukunft zu unterlassen.
Im falschen Film zu sitzen, kann manchmal ganz schön nerven. Aber wenn man dieses Trauerspiel mit ansehen muss, sträuben sich die Nackenhaare. Das Ganze ist nicht nur peinlich, sondern regelrecht existenzbedrohend.
Vielleicht veranlasst nicht jeder Arbeitgeber eine Gesinnungsprüfung, bevor er einen Job vergibt, aber in manchen Branchen wird es wohl üblich sein, die Bewerber vor der Einstellung auf Herz und Nieren zu prüfen.
Und damit ist nicht das Erfragen von fachlichen Kenntnissen gemeint, sondern das Vergewissern, dass der Neuzugang auch zivilgesellschaftlich in der richtigen Spur läuft.
Sich selbstbewusst zu Dingen zu bekennen, die gerade im Mainstream nicht en vogue sind, wird damit zum Karrierekiller.
Im alten Osten, der DDR, gehörte das Wissen um solche Praktiken zur Allgemeinbildung. Wer es wirklich darauf angelegt hatte, beruflich weiterzukommen, musste schon Mitglied in der Staatspartei sein und immer deren Lied trällern, auch wenn er privat ganz anderer Meinung war.
Es gab nur ganz wenige, die sich den Luxus leisten konnten, gegen dieses Prinzip zu verstoßen und es trotzdem schafften, ihre Ziele zu erreichen.
Da solche Erfahrungen jetzt also auch wieder ganz nützlich sind, erhält die Losung „Vom Osten lernen, heißt siegen lernen!“ aktuell einen sehr betörenden Klang.

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