Hier gibt's Satire und Spaß von Kater Moritz gewürzt mit viel Ironie!

Kater
Kater Moritz steckt voller KI (Kater-Intelligenz) und Emotionen.
Beides muss er hier als Satire herauslassen, sonst würde er angesichts der aktuellen Zustände platzen.

März 2025

Mauern haben es in sich. Sie werden hochgezogen, um zu schützen. Manchmal sollen sie aber auch ausgrenzen. Und manchmal dienen sie sogar dazu, Menschen einzusperren. Die Mauer, die Deutschland 28 Jahre lang trennte, wurde deshalb errichtet, um das letztgenannte Ziel zu erreichen. Die Meisten derjenigen, die von ihr daran gehindert wurden wie normale Menschen miteinander umgehen zu können, haben sie nicht nur nicht gewollt, sondern sie geradezu gehasst.
Besonders tragisch erwies sie sich für die (uns) Ostdeutschen. Niemand hat es sich bewusst ausgesucht, im real existierenden Sozialismus zu leben oder dort geboren zu werden. Diese Entscheidung hat das Schicksal getroffen und bis heute nicht auf die Frage „Warum?“ geantwortet. Dass ein Teil der Ostdeutschen als (unfreiwillige) Grenzsoldaten auch noch darüber wachen mussten, dass ihre Brüder und Schwestern nicht in den Westen abhauten, setzt dem Ganzen noch eine Krone auf.
Angesichts dieser Umstände verdient es jede Mauer in diesem Land, kritisch beäugt zu werden. Und zwar von Allen. Egal, ob sie Ossis oder Wessis sind. Egal, ob sie vor oder nach der Wende geboren wurden. Deutschland sollte an einer akuten Mauerphobie leiden!
Umso verwunderlicher ist es, dass eine erstaunlich große teutonische Lemmingschar applaudiert, wenn von der Politik plötzlich eine „Brandmauer“ hochgezogen wird, hinter die aktuell ca. 20 Prozent der Bevölkerung gepfercht werden soll. Scheinbar stimmt man diesem Fauxpas ohne Sinn und Verstand zu.
Den DDR-Grenzer musste man noch dazu zwingen, einen Eid abzulegen, der ihn zum Staatsbüttel degradierte. Demgegenüber reicht den heutigen Mauer-Fanatikern scheinbar eine Gehirnwäsche durch den Mainstream, um auf Linie gebracht zu werden. Für Argumente, die die Richtigkeit dieses Vorgehens anzweifeln, ist man nicht zugängig. Sie werden von vornherein mit der „Nazi-Keule“ abgebügelt.
Es steht zu befürchten, dass dieser Zustand irgendwann ein Ende finden wird, das sich niemand wirklich wünscht!
Vielleicht spielt mein Verstand verrückt, was ja durchaus möglich wäre angesichts dessen, was man hier tagtäglich medial vorgesetzt bekommt, aber ich bin wirklich der Meinung, früher sei der kalendarische Frühlingsanfang am 21. März gewesen.
Nun habe ich im Internet eine dieser allwissenden, wenn nicht sogar die allwissendste Enzyklopädie befragt und die datiert den Frühlingsanfang sogar auf drei mögliche Termine: nämlich den 19., 20. oder 21. März. Welcher Tag den Zuschlag bekommt, bestimmt dann wohl die Sonne. Da die Sonne die Erde am Leben erhält, soll ihr diese Rolle gegönnt sein.
Das ist immer noch besser, als würde diese Entscheidung in den Händen einer Kommission liegen, deren neunmalklugen Mitglieder zwar von Tuten und Blasen keine Ahnung haben, aber sich aufspielen, als hätten sie die Weisheit mit großen Löffeln zu sich genommen. Diese Sorte Experten sind ja heute zu Tausenden zugange, wobei alle auszeichnet, dass sie von der Materie, über die sie ihre Entscheidungen fällen sollen, völlig unbeleckt sind.
Je größer ihr Unwissen ist, desto berufener fühlen sie sich, etwas von sich geben zu müssen. Derweilen werden diejenigen, die über tatsächlichen Sachverstand verfügen, ignoriert und totgeschwiegen. Meistens deshalb, weil ihre Expertisen von den erwünschten Statements abweichen. Dass sie damit den Nagel auf den Kopf treffen, ist völlig uninteressant. Was nicht sein darf, darf nicht sein.
Diese Situation kann ganz schön frustrieren, aber da heute Frühlingsanfang ist und dazu wettertechnisch ein wunderschöner – zumindest hier vor Ort – sollen die Frühlingsgefühle sich mal so richtig austoben können. Die Miesepeterigkeit wird sich später wieder von ganz allein einstellen – leider …
Wenn sich der Staat doch nur dem Motto „Von der Schwäbin lernen, heißt siegen lernen!“ verschrieben hätte, dann würden die Finanzen, wie wir es gerade erleben dürfen, nicht aus dem Ruder laufen. Dass er stattdessen auf den Taschenspielertrick verfällt, „Schulden“ in „Sondervermögen“ umzubenennen, zeigt zwar, dass die Politstrategen über gewisse kreative Fähigkeiten verfügen, diese aber völlig falsch zum Einsatz bringen.
Und als ob diese Trickserei nicht schon unverfroren genug ist, erdreisten sich die Parteien der scheidenden und der kommenden Regierung auch noch, die Verschuldung mit den alten, bereits abgewählten Mehrheiten, durchzudrücken. Natürlich wird das Ganze von katzbuckelnden Medien und willigen Experten für rechtens erklärt und jeder Bürger, der sich dagegen auflehnt, weit in die rechte Ecke geschoben und mit den gutbekannten abwerteten Begriffen bedacht.
Wenn man dem Finanzgebaren einmal die Sorgen gegenüberstellt, die man sich angeblich macht, weil kommende Generationen einem durch CO2 ruiniertem Klima ausgeliefert werden, dann scheint es keine Skrupel zu geben, den Kindern und Enkeln riesige Schuldenberge zu hinterlassen. Welche wirklichen Katastrophen, keine politisch ausgedachten, kollabierende Staatsfinanzen auslösen werden, lässt sich ansatzweise erahnen.
Dass diejenigen, die gerade das Schuldentänzchen auf Messers Schneide aufführen, nicht ermessen können, was sie da anrichten, ist unglaubwürdig. Sie wissen genau, was sie tun, und nehmen alle daraus resultierenden Konsequenzen billigend in Kauf, wohl darauf hoffend, dass sie, wenn das von ihnen angerichtete Chaos dann ausbricht, ihre Schäfchen längst im Trockenen haben und nicht mehr zur Verantwortung gezogen werden können.
Sich von jemanden, der so kalkuliert, regieren lassen zu müssen, ist keine beruhigende Aussicht.
Ohne Zweifel müssen wir uns alle selber an die Nase fassen, wenn wir die Ursachen für das aktuelle Dilemma finden wollen. Obwohl nicht ein jeder von uns treudoof mit der Säge hantiert hat, um den besagten Ast zu durchtrennen, sind wir auch nicht energisch genug denen in die Arme gefallen, die in blindem Eifer daran wirken, das Fundament unseres Wohlstandes zu beseitigen. Dabei ist doch offensichtlich, wohin die Selbstzerstörungswut führen wird.
Dass den sinnlos Wütenden überhaupt klar ist, was sie anrichten und dass sie sich ebenfalls ins Bein schießen, darf bezweifelt werden. Eher ist ihnen zuzutrauen, dass sie dem Wahn verfallen sind, als Dank für ihre „heldenhafte“ Rettungsaktion, vor deren Folgen verschont zu bleiben.
So wird das aber nicht funktionieren. Wenn der Ast in die Tiefe rauscht, dann mit allen, die darauf einen Platz gefunden haben.
Als kleiner Trost mag die Tatsache gelten, dass uns niemand auf unserem irren Kurs folgt. Die Nachbarn scheinen klüger zu sein, als die Moralweltmeister …

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