Hier gibt's Satire und Spaß von Kater Moritz gewürzt mit viel Ironie!

Kater
Kater Moritz steckt voller KI (Kater-Intelligenz) und Emotionen.
Beides muss er hier als Satire herauslassen, sonst würde er angesichts der aktuellen Zustände platzen.

März 2026

Die Bilder von erwachsene Menschen, die mit einem Steckenpferd zwischen den Beinen durch einen Parcours „galoppieren“, dessen Ausstattung dem eines hochkarätigen Springreiterturniers entspricht, sind ziemlich gewöhnungsbedürftig. Dass sie im ersten Moment wie eine Parodie anmuten, kann niemanden verwundern. Das Verwundern wird aber noch intensiver, wenn sich anschließend herausstellt, dass es sich bei der Veranstaltung um eine ernsthaft betriebene Sportart handelt, die den Namen Hobby-Horsing, zu Deutsch Steckenpferdreiten, trägt.
Zu den verrückten Zeiten, in denen wir leben, passt eine solche „Disziplin“ ganz gut dazu. Alles, was zu 100 Prozent von dem abweicht, was bisherige Generationen für normal befunden haben und das auch niemand infrage gestellt hat, genießt heute einen hohen Stellenwert.
Denn nichts ist ja schlimmer und verwerflicher als Traditionen, meinen die Progressiven. Wahrscheinlich hätten sie auch keine Probleme damit, die gesamt Menschheitsgeschichte per Knopfdruck zu löschen, um ihre Sicht der Dinge als historisch belegt zu propagieren. Es ist auch anzunehmen, dass ihnen bei dieser Geschichts-Metamorphose sofort willige „Wissenschaftler“ zur Seite springen würden, die das Ganze mit „Fakten“ unterlegen könnten. Kritiker einer solchen völlig neuen Sicht der Dinge bekämen dann wohl wieder die Titel „Schwurbler“, „Leugner“ und ähnliche verpasst. Das klingt zwar ziemlich verrückt, aber da solche Procedere ja längst bekannt sind, kann nicht ausgeschlossen werden, dass es tatsächlich dazu kommen wird.
In Bezug auf das Hobby-Horsing liegt damit die Befürchtung nah, dass richtige Pferde und Reiter irgendwann verschwinden könnten und nur noch die Steckenpferdreiter unterwegs sein werden. Dann müssten sich Radfahrer, Wanderer und Jogger mit denen die Wege teilen.
Zudem würden auch die Hinterlassenschaften der Rösser, sprich Pferdeäpfel, verschwinden, was manchen Freizeitgärtner verärgern könnte, weil ihm damit der natürliche Dünger für seine Pflanzenbeete abhandenkäme.
Das ist schon eine vertrackte Situation: Die Kosten beim Tanken, Heizen, Einkaufen etc. schießen in ungeahnte Höhen, wobei scheinbar noch viel Luft nach oben bleibt, während die Einnahmen stagnieren. Wenn das so weitergeht, wird irgendwann, wahrscheinlich sogar früher als gedacht, der Zeitpunkt erreicht sein, an dem man sich das „stink“normale Leben nicht mehr leisten kann. Zumindest besteht diese Gefahr aktuell für den kleinen Mann. Die selbsternannten „Eliten“ können die katastrophalen Umstände momentan noch umschiffen, werden aber wohl in absehbarer Zeit auch von ihnen eingeholt werden.
Dass in einer solchen Situation immer öfters die Frage gestellt wird, wer denn eigentlich für das Elend verantwortlich gemacht werden kann, dürfte kaum verwunderlich sein. Auch die darauf gegebenen Antworten sorgen für wenig Überraschung. Zum Usus gehört dabei, dass der Antwortgeber, egal welche Stellung er in der Staatshierarchie einnimmt, sich generell als Unschuldslamm zu erkennen gibt. Nachdem das geklärt ist, kann es damit losgehen, die Liste der Schuldigen herunter zu rattern, als da wären … Hier darf jeder gerne seine persönlichen Favoriten aufzählen. Kandidaten gibt es ja reichlich!
Interessant sind auch die Tipps, die einem obskuren Experten um die Ohren hauen wie man der Lage Herr werden kann. Stellvertretend für die schiere Unzahl an untauglichen Ratschlägen, soll hier ein ministerieller „Weisheit“ genannt sein. Sinngemäß lautet die Empfehlung, man solle sich, um von den horrenden Spritpreisen verschont zu bleiben, einfach ein batteriebetriebenes Fahrzeug zulegen.
Wer so etwas vernimmt und sich ein bisschen in der Geschichte auskennt, wird da doch gleich an das der französischen Königin, Marie-Antoinette, zugeschriebene Zitat denken „Wenn sie kein Brot haben, sollen sie eben Kuchen essen!“ Bei einem Großteil ihrer französischen Zeitgenossen hat sie sich damit nicht beliebt gemacht. Was daraufhin folgte, ist ja bekannt.
Wenn heutzutage irgendwo auf dem Globus Kriege ausbrechen, in die Atommächte oder solche Länder, denen zuzutrauen ist, dass sie Atomwaffen besitzen, involviert sind, müssen die Alarmglocken laut schrillen. Denn dann ist leider nicht auszuschließen, dass sich ein konventioneller Konflikt ganz schnell zum nuklearen ausweitet. Was nach einer solchen Eskalation von der Erde noch übrigbleiben wird, lässt sich leicht ausmalen: So gut wie nichts!
Es grenzt ja fast schon an ein Wunder, wie diszipliniert die Atommächte ihre „Teufelsbomben“ bisher zurückgehalten haben, auch wenn sie in militärische Konflikte verwickelt waren. Wobei dafür keine großen Lobesworte verschwendet werden müssen, weil die Ursache dafür in der einfachen Logik liegt: „Wer die Bombe zuerst wirft, stirbt als Zweiter!“
Halbwegs rational denkende Strategen werden diese Erkenntnis verinnerlicht haben. Aber wie sieht es mit denen aus, die sich an der Devise „Nach mir die Sintflut“ orientieren? Wird ihnen jemand in die Arme fallen, wenn sie ihre absehbare Niederlage dazu treibt, die ganze Welt mit in den Abgrund zu reißen?
Die Befürchtung, dass die Fundamentalisten im Iran, gesetzt dem Fall, sie hätten die Atombombe, von ihr auch Gebrauch machen würden, scheint ein plausibler Grund für den gerade tobenden Krieg in Nahost zu sein. Es musste verhindert werden, ihnen eine solche Option zu belassen.
Ob die Angreifer allerdings die Kollateralschäden, die die ganze Welt nun zu erleiden hat, allumfassend in ihre militärischen Kalkulationen eingepreist haben, steht in den Sternen. Sie scheinen auch von der beharrlichen Gegenwehr der Perser überrascht zu sein. Letzteres wird wohl dazu führen, dass sich der Konflikt in die Länge zieht.
Und er scheint leider das Potenzial zu beinhalten, die Welt schlimmstenfalls ins Armageddon stürzen zu können.
Seit dem Bestehen der Welt gibt es unterschiedliche Sichten darauf, wie etwas sein soll oder zu sein hat. Die einen plädieren für „Hü“, die anderen für „Hott“. Im günstigsten Fall neigen die Widersacher zu der Einsicht, dass ein Kompromiss gefunden werden muss, der beiden Seiten nicht zu viel abverlangt und mit dem sie deshalb leben können. Leider gehört eine solche Lösung der Probleme nicht zur Selbstverständlichkeit. Eher sind die Fronten so verhärtet, dass erst nach dem Einsatz von harten Bandagen eine Einigung erzielt werden kann, was meistens auf Kosten eines der „Rivalen“ erfolgt.
Zurzeit sieht es nach einer Spaltung der westlichen Welt aus. Während die einen konsequent am bestehenden Kurs festhalten, wagen die anderen eine Korrektur der bisherigen Zielvorgaben.
Ersterer nehmen gesellschaftliche Verwerfungen in Kauf, die sich daraus ergeben, dass das, was sie anstreben unter den jetzigen Gegebenheiten nicht realisierbar ist und daher zu erheblichen Schäden führt. Sie pochen auf ihre Sicht der Dinge. Ignorieren jegliche warnenden Stimmen. Und scheinen mit dieser Einstellung eher ein Scheitern in Kauf zu nehmen als von ihrem Weg abzuweichen.
Letztere sind zu der Einsicht gekommen, dass es besser ist, sich vorerst auf alte Werte zu besinnen, mit denen man in zurückliegenden Zeiten Erstaunliches erreicht hat. Ausgehend von dieser Position streben sie nach Fortschritt, aber immer mit der Überzeugung, dass es erst sinnvoll ist, sich vom Alten zu verabschieden, wenn das Neue wirklich funktioniert. Sich unausgegorenen Techniken auszuliefern, lehnen sie ab.
Jeder, der bis drei zählen kann kommt wahrscheinlich nicht umhin, sich die vorsichtigere Sichtweise der „Besitzstandwahrer“ zu eigen zu machen, weil das zweifelhafte Fortschrittsgehabe der „Progressiven“ mit großer Wahrscheinlichkeit in eine Sackgasse führen wird.

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