Hier gibt's Satire und Spaß von Kater Moritz gewürzt mit viel Ironie!

Kater
Kater Moritz steckt voller KI (Kater-Intelligenz) und Emotionen.
Beides muss er hier als Satire herauslassen, sonst würde er angesichts der aktuellen Zustände platzen.

Mai 2025

Es soll Fälle gegeben haben, dass die Frage, ob ein Glas nun halbvoll oder doch eher halbleer sei, ganze Völkerstämme entzweit hat. Zwar scheiden sich bei der richtigen Beurteilung des Füllstandes eines solchen Gefäßes mitunter die Geister, aber hier sollten unterschiedliche Meinungen nicht gleich Konflikte auslösen.
Aber immerhin verdeutlicht dieses Beispiel oder besser gesagt diese Metapher, was für lächerliche Lappalien schon ausreichend sind, um Menschen gegeneinander aufzubringen. Wobei einem beim Miterleben der daraus resultierenden Auseinandersetzungen das Lachen mitunter ganz schnell im Halse stecken bleiben kann.
Vielleicht bedarf des Wissens bzw. der Weisheit altgedienter Psychologie-Experten, um überhaupt erst einmal in Erfahrung zu bringen, an welchem Punkt eines Streites die Schwelle erreicht ist, an der die Konfliktparteien bereit sind, jegliche Vernunft fahren zu lassen und ohne Rücksicht auf Verluste aufeinander loszugehen.
Logik wird bei einer solchen Eskalation kaum noch im Spiel sein. Vielmehr werden die Emotionen der Streithähne das Zepter übernehmen und ungezügelt toben, bis einer sein Recht, in diesem Fall das Recht des Stärkeren, durchsetzen kann.
Gewiss gehört es zur Ironie des Schicksals, dass das Corpus Delicti als Stein des Anstoßes meistens bei solchen Fehden in die Brüche geht oder, sollte es heil bleiben, irgendwann keine Rolle mehr spielt.
Als Fazit ließe sich dazu eventuell sagen, statt auf halbvoll oder halbleer zu beharren, wäre es klüger, der alten Weisheit „Leben und leben lassen“ zu folgen und jedem seine Sicht der Dinge zu gönnen. Damit gerät man vielleicht in innere Konflikte, aber für den allgemeinen Frieden ist das garantiert sehr förderlich.
Es lässt sich terminlich schlecht beziffern, wann es in der Welt mit dem Abstieg auf allen Gebieten losging. Auf jeden Fall begann dieses Elend, als Leute anfingen, sich als Koryphäen aufzuspielen, die eigentlich nur zu „Koniferen“ taugten. Die fachliche Expertise, die ihnen fehlte, kompensierten geschickt durch Glanz und Glamour.
Mit lautem Trommeln verschafften sie sich Gehör und fanden auch recht schnell eine Fangemeinde, die auf Biegen und Brechen zu ihnen hielt. Als sich zu diesen Bewunderern auch noch der größte Teil der Medien gesellte, konnte es mit den Scharlatanen nur noch bergauf gehen. Im gleichen Atemzug ging es mit der Welt allerdings bergab, was aber nur Wenige störte
Diese Wenigen nahmen sich der neuen Ideologie jedoch an und deckten schonungslos ihre Schwächen und Widersprüche auf, was für sie aber bedeutete, plötzlich zu „Geächteten“ zu werden.
Medial wurden ihnen keine Plattformen geboten. Ihre fachliche Reputation wurde angezweifelt, mitunter ins Lächerliche gezogen. Und wenn das alles nicht ausreichte, sie zum Verstummen zu bringen, verortete man sie einfach im Lager der „Schmuddelkinder“, womit sie eigentlich erledigt waren.
Zum Glück gewinnen momentan in manchen Weltgegend Verstand und Logik wieder die Oberhand und beweisen, dass ein Gemeinwesen nur funktionieren kann, wenn es sich auf die alten Tugenden besinnt, die nicht so einfach wegideologisiert werden können.
Im direkten Vergleich zwischen Alt und Neu wird sich jetzt ganz schnell zeigen, wessen Weg der richtige ist. Und es besteht die berechtigte Hoffnung, dass die neumodischen Irrlichter nach ihrem kurzen Intermezzo, mit leider teils dramatischen Folgen, alsbald wieder von der Bildoberfläche verschwunden sein werden.
Zweifellos gibt es diese Typen, die glauben, der Nabel der Welt zu sein. Und wenn denen kein Einhalt geboten wird und sie die Gelegenheit bekommen, ihren Narzissmus auszuleben, führt das nur im seltensten Fall zu etwas Gutem für Alles und Alle, die um sie herum existieren.
Da ihnen Empathie völlig fremd ist, fehlt ihnen zwangsläufig auch das schlechtes Gewissen, das ihnen von innen heraus ein „Stopp“ zurufen könnte, wenn sie wieder einmal über die Stränge schlagen. Sie gebärden sich wie der Elefant im Porzellanladen. Wo immer sie auch auftauchen, hinterlassen sie zerteppertes Geschirr, das dann natürlich die Anderen, niemals sie selbst, wegräumen müssen. Das ist zumindest die eine Seite der Medaille, die scheinbar extra für sie geprägt worden ist.
Die andere Seite gibt es aber natürlich auch noch. Und auf die scheint kein ganz so negatives Licht wie auf die erste. Denn die Charakterzüge der Narzissten werden in manchen Situationen mehr als gebraucht. Ihre vermeintliche Rücksichtslosigkeit kann durchaus notwendig sein, um einen in den Dreck gefahrenen Karren wieder frei zu bekommen. Um so etwas bewerkstelligen zu können, bedarf es eben solcher Leute, die es verstehen, mit hochgekrempelten Ärmeln zuzupacken. Selbstverständlich dürfen das keine Mimosen sein, die in Tränen ausbrechen, wenn sie selber mal im Dreck landen oder wenn ihnen der Schlamm ins Gesicht spritzt. Dieser Job kann nur von Typen erfolgreich zu Ende gebracht werden, für die es normal ist, sowohl auszuteilen auch als einzustecken.
Sie nach erfolgreich getaner Arbeit wieder einzugrenzen und auf geordnete Bahnen zurückzuführen, wird dann allerdings solchen Charakteren obliegen müssen, die über die Eigenschaft verfügen, sich auch in schwierigen Momenten beherrschen zu können.
Aber das ist schon wieder ein ganz anderes Thema …
Wie schnell die Zeit vergeht. Eben haben wir noch das Neue Jahr mit Böllern und Sekt begrüßt und jetzt ziehen wir schon in den Wonnemonat Mai ein. Wenn das Wetter so bleibt wie in den letzten Apriltagen kann es für die Natur tatsächlich ein Wonnemonat werden. Ob sich die Weltlage von dieser Option ebenso inspirieren lässt, steht allerdings in den Sternen.
Auch im Lande der Dichter und Denker zeigt der Kompass noch lange nicht auf Wonne. Hier scheint eher noch das Novembermoll zu grollen und sich mit all seinen Widrigkeiten auszutoben. Dass die neugewählte und sich bald im Amt befindliche Regierung verspricht, endlich aus den Fehlern ihrer Vorgänger die richtigen Lehren zu ziehen, wirkt angesichts der Tatsache, dass Alt und Neu fast identisch sind, wenig glaubhaft. Eher wird das schwarz-rote Konglomerat eine 360-Grad-Wende hinlegen und in seinen eigenen Fußstapfen landen.
Wie schnell Wahlversprechen einkassiert und ins glatte Gegenteil gedreht werden können, durften wir ja erst kürzlich miterleben. Diese Aktion ist kein gutes Omen für die kommende Legislaturperiode. Böse Zungen behaupten sogar, dass vor dem Ende der regulären Regierungszeit wieder Neuwahlen erforderlich sein werden, deren Ausgang nach den heutigen Wahlprognosen in eine Richtung weisen, die die ganze Gesellschaft ziemlich in die Bredouille bringen könnte. Obwohl es eigentlich in einer Demokratie selbstverständlich sein sollte, das Wählervotum zu respektieren, auch wenn dadurch die jetzt Etablierten in ein tiefes Tal der Tränen stürzen sollten.
Aber nun genug der Unkerei und pessimistischen Kaffeesatzleserei! Jetzt geht’s erstmal raus in die Sonne, in den Frühling, in den Mai!

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