Hier gibt's Satire und Spaß von Kater Moritz gewürzt mit viel Ironie!

Kater
Kater Moritz steckt voller KI (Kater-Intelligenz) und Emotionen.
Beides muss er hier als Satire herauslassen, sonst würde er angesichts der aktuellen Zustände platzen.

Mai 2026

Die Meldung vom IPCC, dass die publizierten Zahlen zum Klima-GAU revidiert werden müssen und es deshalb nicht zu der prognostizierten Katastrophe kommen wird, sollte doch überall Jubelstürme auslösen. Ein nicht stattfindender Weltuntergang wäre zweifellos Anlass genug, in Feierlaune zu geraten.
Aber „Wat den eenen sien Uhl, is den annern sien Nachtigall“.
Die einen atmen auf und sind froh darüber, dass es doch noch eine Wende zum Guten gibt. Und diejenigen, die den IPCC-Veröffentlichungen schon immer skeptisch gegenüberstanden, sehen sich nun in ihrer Skepsis bestätigt.
Auf der anderen Seite weichen die Hardliner keinen Jota von ihrer Linie ab. Sie beharren auf den vom Menschen verursachten Weltuntergang, der in Kürze über uns hereinbrechen wird. Vor allen Dingen dann, wenn nicht endlich die von ihnen geforderten drastischen Maßnahmen 100prozentig umgesetzt werden. Nur mit einer Rückkehr in die Steinzeit lässt sich quasi noch etwas retten.
Nun mag es durchaus Zeitgenossen geben, die die Angst vor der Zerstörung so verinnerlicht haben, dass sie sich gegenüber jedem plausiblen Gegenargument, das an ihrem Weltbild rüttelt, verschließen. Sie bilden die Heerschar derer, die sich von einem weiteren Akteur in dieser Causa jederzeit mobilisieren lässt, um das Einhalten der vordefinierten Klimaziele einzufordern. Ohne Wenn und Aber!
Ob dieser letzte Akteur ebenfalls zu den wirklich Verängstigenden zählt, sei dahingestellt. Unabhängig davon profitiert er jedoch gewaltig von dem Klimahype, denn er sahnt die Milliarden ab, die unablässig in dieses Geschäftsmodell gepumpt werden. Es kann wahrscheinlich sogar als sicher gelten, dass es diese Klientel ohne die Klimahysterie gar nicht geben würde.
Aus diesem Grund ist es logisch nachvollziehbar, wenn von dieser Seite her alles unternommen wird, die Angst am Köcheln zu halten. Deshalb scheinen auch die aktuellen Daten vom IPCC plötzlich an Relevanz verloren zu haben.
Für manche Zeitgenossen, aber das sind wirklich die Ausnahmen, gibt es tatsächlich nur am Männertag die Erlaubnis, mal über die Stränge schlagen zu dürfen. An den restlichen 364 Tagen im Jahr wird von ihnen erwartet, dass sie sich diszipliniert an die Anweisungen der besseren Hälfte halten. Da Zuwiderhandeln zu heftigen Ärger führen kann, trauen sich die meisten nicht einmal, wenigstens in Gedanken den Aufstand zu proben.
Derart gepeinigte Kreaturen werden sich natürlich an diesem speziellen Donnerstag im Jahr von ihrer „allerbesten“ Seite zeigen, koste es was es wolle. Eine Buße wird ihnen ohnehin auferlegt, egal wie toll sie es am Männertag treiben. Auch die „Sanften“ werden nicht davor verschont bleiben.
Wenn diese eben beschriebene Klientel nun auf diejenigen trifft, für die das ganze Jahr Party angesagt ist oder die zumindest nicht von einem moralischen Korsett malträtiert werden, kann es nur hoch hergehen. Die einen müssen alles geben, weil sie nur einmal im Jahr die Chance dazu haben. Und die anderen fühlen sich bemüßigt, so zu tun, als wären die Eskapaden am Männertag ihr tägliches Brot.
All diese Geschehnisse sind natürlich wetterabhängig. Da das Datum immer in den Frühling fällt, ließen sich ja Sonnenschein und angenehme Temperaturen als selbstverständlich voraussetzen. Dem ist aber leider nicht so. Was das Wetter manchmal veranstaltet, grenzt schon an Zumutungen. Dauerregen und Eisheilige im Mai. Dauerregen und Schafskälte im Juni. Zwischendurch auch mal sengende Hitze. Nichts wird ausgelassen. Und trotz dieser Extreme rollt die Karawane. Es findet sich immer ein harter Kern, der sich von nichts abschrecken lässt. Und das ist gut so!
Es kann natürlich sein, dass der obige Zwölfzeiler ein bisschen zu sehr zum Depressiven tendiert. Dass er die Schwarzmalerei zu heftig betreibt. Denn schließlich überwiegen im Leben ja zum Glück die Hellgrautöne und nicht das tiefe Schwarz. Es heißt ja auch nicht umsonst: „Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird.“
Mit anderen Worten, von Zeit zu Zeit ist es erlaubt, alle Hoffnung fahren zu lassen, aber sobald diese Phase ihr Ende gefunden hat, gilt es, wieder optimistischer nach vorn zu schauen.
Den Zeitgenossen, die damals dieses „Ende der Geschichte“ propagiert haben, ist es offensichtlich nicht schwergefallen, ausschließlich optimistisch zu denken und nur das Gute zu sehen. Ihre Zuversicht wurde durch den Zusammenbruch des Kommunismus und dem damit einhergehenden Ende des Kalten Krieges beflügelt. In einer solchen Epoche kam die Schwarzmalerei übelsten Defätismus gleich, der vom damaligen Mainstream nur wenig Gegenliebe erfuhr. Das erschwerte es den Realisten, überhaupt wahrgenommen zu werden. Sie wirkten wie künstliche Hindernisse in einem Strom der Euphorie, denen kaum jemand eine Existenzberechtigung zugestand.
Aus diesem Grund muss es ihnen hoch angerechnet werden, dass sie nicht zu Kreuze gekrochen sind, sondern dem rauen Gegenwind standgehalten haben. Und im Nachhinein hat sich ja nun auch erwiesen, wie richtig es von ihnen war, Rückgrat zu zeigen. Ihre Prophezeiungen sind größtenteils eingetroffen.
Jetzt lässt sich allerdings darüber spekulieren, ob das ihrer seherischen Weitsicht geschuldet ist, oder ob sich die Akteure, die die alten Menetekel gerade wieder mit Leben füllen, einfach nur dieser Theorien bedienen, um sich eigenes Nachdenken und Pläneschmieden ersparen zu können. Beide Optionen scheinen möglich zu sein.
Zum Glück ist es noch nicht ganz so weit, dass die Fortbewegung im 1-PS-Rhythmus stattfinden muss. Angesichts der aktuellen Entwicklung in der Welt liegt eine solche Option allerdings im Bereich des Möglichen. Statt der Vierbeiner werden dann wahrscheinlich zwar eher vermehrt Stahlrösser, sprich Fahrräder, zum Einsatz kommen, aber eine erhebliche Einschränkung der individuellen Mobilität wird es geben.
Für den überwiegenden Teil der Menschen ist dieses Szenario der GAU, der sie zwingt, ihre Lebensgewohnheiten total zu ändern. Leider nicht hin zum Besseren. Aus Leben wird für viele bloßes ÜBERleben und das kann unmöglich der Sinn des Daseins sein.
Wer sich mit dieser Problematik beschäftigt, weil sie ihn demnächst selbst betrifft, kommt nicht um die Erkenntnis herum, dass es dafür Ursachen und Verursacher gibt. Und Letztere sind keineswegs unglücklich darüber, in welche Misere sie ihre Mitbürger manövriert haben. Im Gegenteil. Sie können sogar noch frohlocken, dass der derzeitige Krisenmodus, der die Welt in Atem hält, ihnen in die Karten spielt. Ohne ihn wären sie wahrscheinlich auch zu ihrem Ziel gekommen, das da wohl „Rückkehr in die Steinzeit“ lautet, aber mit ihm sind sie viel schneller dort.
Wären diese „Weltenretter“ konsequent, würden sie allen anderen den neuen Minimalismus vorleben. Doch so viel Altruismus liegt ihnen fern. Sich und den Ihren gestatten sie schon noch den Komfort des modernen Daseins. Verzicht fordern sie nur vom „Plebs“ ein.
Dass ihnen deshalb Unverständnis entgegenschlägt, ist eine durchaus erwartzbare Reaktion der von ihnen „Zwangs-Beglückten“. Gegen diese Selbstverständlichkeit begehren die Progressiven aber auf und verpassen ihr die tollsten Namen, die nicht im Geringsten auf die Verlustängste der Geschädigten eingeht, sondern sie in eine bestimmte politische Ecke drängen, aus der heraus jede Diskussion verunmöglicht wird.

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