Hier gibt's Satire und Spaß von Kater Moritz gewürzt mit viel Ironie!

Kater
Kater Moritz steckt voller KI (Kater-Intelligenz) und Emotionen.
Beides muss er hier als Satire herauslassen, sonst würde er angesichts der aktuellen Zustände platzen.

November 2024

Wer pessimistisch veranlagt ist, könnte der Meinung sein, dass der Welt das Armageddon unmittelbar bevorsteht. Nun ist es natürlich so, dass die Pessimisten zu allen Zeiten den großen Untergang vorausgesagt haben, doch der glücklicherweise bis jetzt ausgeblieben ist.
Blickt man sich heute jedoch in der Welt um, muss man das halbgefüllte Glas nicht als halb leer identifizieren, um schwarz zu sehen. Auch jedem halbwegs realistisch denkenden Zeitgenossen stellen sich die Nackenhaare auf angesichts dessen, was sich die selbsternannten Eliten, momentan herausnehmen. Sie agieren, als wären sie unkapputbar. Dazu scheinen sie fast alle vom Größenwahn befallen zu sein, was sich darin manifestiert, dass sie jegliche Bodenhaftung verloren haben, den Normalsterblichen als Plebs betrachten und Dinge auf den Kopf stellen, die seit Menschengedenken Usus waren.
Biologische und physische Tatsachen werden verdreht und diejenigen, die darauf hinweisen, dass das großer Nonsens ist und nicht funktionieren kann, erhalten das Etikett „Schwurbler“. Zugleich unterstellt man ihnen, „Hass & Hetzte“ zu betreiben und setzt alle Hebel in Bewegung, um sie mundtot zu machen, bis hin zur gesellschaftlichen Ächtung.
Jetzt glauben diese Besserwisser sogar, sie könnten eine Atommacht „piesacken“, ohne dafür Konsequenzen befürchten zu müssen. Wenn dem so Drangsalierten die Hutschnur platzt, können wir alle uns warm anziehen, denn dann trifft das Armageddon wohl wirklich ein.
Angesichts solcher Aussichten ist die Gewissheit, dass die Verursacher dieser Katastrophe mit untergehen, nur ein schwacher Trost. Besser wäre es, dass nur diejenigen die Suppe auslöffeln müssten, die sie auch eingebrockt haben.
Die Ampel ist Geschichte. Angesichts des Schadens, den sie nicht nur im eigenen Lande angerichtet hat, kann man diesem Ereignis getrost ein „Endlich“ hinterherschicken. Dabei passt die Art und Weise, wie sie ins Nirwana entschwunden ist, vorzüglich zu ihrem bisherigen Wirken.
Das Mitleid für Lindner und seine FDP dürfte sich auch in Grenzen halten. Auch wenn die jetzt so tun, als wären sie drei Jahre lang die eigentliche Opposition gewesen, verkünden die Gesetze, die mit ihrer Zustimmung seitdem das Land drangsalieren, doch etwas ganz Anderes. Und dass sie es jetzt mehr oder weniger auf das Ampelaus haben ankommen lassen, ist wohl eher der Tatsache geschuldet, dass sie sich mit diesem Schritte mehr Chancen ausrechnen, es damit auch nach der nächsten Wahl in den Bundestag zu schaffen, als dass sie damit weiteren Schaden vom Land abwenden wollten.
Diese ganze Farce wird jetzt von der Meldung der Wahlleiter abgerundet, in der sie doch tatsächlich behauptet, schnelle Neuwahlen könnten auch deshalb nicht stattfinden, weil es unmöglich ist, das Papier, das für den Druck der Wahlzettel benötigt wird, in kürzester Zeit zu beschaffen.
Wenn einem als Wähler ein solches Argument um die Ohren gehauen wird, weiß man gar nicht, wie man darauf reagieren soll. Wohl am besten mit einem herzhaften Lachen, das gleich das Geschmäckle hinwegfegt, von der eigenen Regierung für dumm verkauft zu werden. Und als nächster Schritt schließt es sich logischerweise an, auf den irgendwann gedruckten Wahlzetteln das Kreuz an der richtigen Stelle zu machen!
Amerika hat gewählt. Manche sind der Meinung, die Amis hätten richtig entschieden, die anderen halten es für falsch, dass Trump wieder zum Präsidenten gekürt worden ist. Zur letzteren Fraktion gehören garantiert unsere Qualitätsmedien. Schließlich müssen sie ja nun hinnehmen, dass die US-Bürger, trotz dessen dass in Deutschland landauf- und landab dafür getrommelt wurde, doch gefälligst für Kamala zu voten, Trump favorisiert haben. Diese Niederlage wird ihnen schwer im Magen liegen. Wer der festen Überzeugung ist, die Patentrezepte für die Lösung alle Probleme der Welt in petto zu haben, muss ja fürchterliche Qualen erleiden, wenn man ihn so ignoriert oder vielleicht sogar nicht ernst nimmt.
Für diejenigen unter den Medien, denen der Auflagenschwund und Einschaltquotenverluste nicht in Kürze den Garaus machen, brechen dafür rosige Zeiten an, wenn es darum geht, wie schon einmal geschehen, dem neuen/alte Präsidenten tagtäglich seine Fehltritte vor Augen zu halten. Darin sind sie wahre Meister. Immerhin haben sie es ja in der Vergangenheit auch fertiggebracht, Trump seit seinem Eintritt in die Politik, ausnahmslos zu verteufeln. Auch Schnappschüsse, die von ihm veröffentlicht wurden, ließen ihn generell (optisch) schlecht aussehen.
Nun wird ihm ja nachgesagt, nachtragend zu sein. Sollte das stimmen, könnte er einen Teil seiner wiedergewonnenen Macht durchaus dafür nutzen, sich die zur Brust zu nehmen, die ihn all die Jahre ans Zeug flicken wollten. Das wäre nicht unbedingt staatsmännisch  nobel, aber menschlich verständlich.
Diese Umstände versprechen dem tagespolitisch Interessierten ereignisreiche Zeiten …
Im Ami-Wahlkampf geht’s wieder richtig zur Sache. Beide Seiten schenken sich nichts. Und wenn man den Prognosen glauben kann, wird es ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Obwohl es in der hiesigen woken Medienblase ausgemachte Sache zu sein scheint, dass die Demokratin die Nase weit vorn hat, weil sie das Gute repräsentiert, während ihr republikanischer Widersacher, wie eh und je die Inkarnation des Teufels ist, und schon deshalb nicht ins Weiße Haus einziehen darf/kann. Wenn die Amerikaner sich also unseren Meinungsschmieden unterwerfen würden, wäre jetzt schon klar, wie der 5. November ausgeht.
Dort, wo das Spektakel stattfindet, sieht das natürlich ein wenig anders aus. Zwar gehört es im Land der unbegrenzten Möglichkeiten auch zum guten Ton als progressiver Medienstar oder Fortschrittsmilliardär für Harris zu trommeln, aber es gibt maßgebliche Leute, die aus dieser Phalanx ausscheren und ihre Neutralität betonen oder gar Trump favorisieren.
Wenn dann das Wahlergebnis schließlich verkündet werden wird, kocht bestimmt bei Vielen die Erinnerung daran hoch, dass bei den letzten Präsidentschaftswahlen nicht alles mit rechten Dingen zugegangen sein könnte. Auch die Wählerbeeinflussung durch ausländische Mächte dürfte wieder auf der Tagesordnung stehen.
Mit anderen Worten kann der zweite Sieger vulgo Verlierer wieder alles Mögliche auf’s Tapet bringen, was ihn den Sieg streitig gemacht hat. Klüger wäre es vielleicht, die Entscheidung der Wähler zu akzeptieren, anstatt sie, wie schon so oft geschehen, zu beschimpfen, weil sie ihr Kreuz an der falschen Stelle auf dem Wahlzettel gesetzt haben.
Lassen wir uns überraschen, wie das Ganze ausgeht und ob es den Rest der Welt nütz oder eher schadet.

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