Hier gibt's Satire und Spaß von Kater Moritz gewürzt mit viel Ironie!
Kater Moritz steckt voller KI (Kater-Intelligenz) und Emotionen.
Beides muss er hier als Satire herauslassen, sonst würde er angesichts der aktuellen Zustände platzen.
Beides muss er hier als Satire herauslassen, sonst würde er angesichts der aktuellen Zustände platzen.
November 2025
Der Kinderkreuzzug gegen das Wissen der Alten ist in vollem Gange. Zwar zeigen sich die lieben Kleinen in der Schule nur als mäßig begabt, trotzdem sind sie überzeugt davon, mit ihren rudimentären Kenntnissen die Welt retten zu können.
Weht ihn einmal Kritik entgegen, zum Beispiel von alten Frauen und Männern, gehen sie sofort auf die Barrikaden. Wie können sich die Alten erlauben, auf Naturgesetze hinzuweisen, wo doch die modernen Expertenscharen samt ihren zweifelhaften Propheten wissen, dass das Alles Unsinn ist. Heutzutage lässt sich ja jede Logik umschiffen.
Diese Narren werden wohl erst Schiffbruch erleiden müssen, bevor sie begreifen, dass die Alten recht hatten.
Ob sie dann noch von ihrem löchrigen Kahn herunterkommen, steht in den Sternen.
Weht ihn einmal Kritik entgegen, zum Beispiel von alten Frauen und Männern, gehen sie sofort auf die Barrikaden. Wie können sich die Alten erlauben, auf Naturgesetze hinzuweisen, wo doch die modernen Expertenscharen samt ihren zweifelhaften Propheten wissen, dass das Alles Unsinn ist. Heutzutage lässt sich ja jede Logik umschiffen.
Diese Narren werden wohl erst Schiffbruch erleiden müssen, bevor sie begreifen, dass die Alten recht hatten.
Ob sie dann noch von ihrem löchrigen Kahn herunterkommen, steht in den Sternen.
Es kann nur ein vom Bürokratie-Leid geplagter Zeitgenosse gewesen sein, der zu der Erkenntnis „Von der Wiege bis zur Bahre – Formulare, Formulare!“ gelangt ist. Jedes Formular ist eine Ausgeburt der Bürokratie. Und die Bürokratie scheint nur deshalb geschaffen worden zu sein, um den Normalsterblichen das Leben so schwer wie möglich zu machen.
Natürlich muss es Regeln geben. Ohne sie funktioniert kein Gemeinwesen. Aber ist es denn wirklich notwendig, zu jeder bestehenden Regel noch zehn Unterregeln dazu zu erfinden und denen jeweils weitere zehn hinzuzufügen? Und wenn dann niemand mehr den Sinn des Ganzen durchschaut, wird flugs eine Sonderregel erschaffen, die man in kürzester Zeit auch nach dem altbekannten Muster aufbläht. So wuchert das System seit Ewigkeiten vor sich hin und hat mittlerweile die Eigenschaften eines Dschungels übernommen, in dem es wegen des undurchdringlichen Dickichts kein Weiterkommen gibt.
Wer sich darin verheddert, hat ganz schlechte Karten, und ob es ihn tröstet, dass er keinesfalls allein von den Paragraphen geknebelt wird, sondern dass es wahrscheinlich Millionen anderen genauso ergeht, ist fraglich. Auch deshalb, weil geteiltes Leid nicht weniger Leid bedeutet. Stattdessen bekommt jeder die Maximaldosis davon zu spüren.
Dagegen aufbegehren zu wollen, hat wahrscheinlich die gleichen Erfolgschancen wie Don Quichotes Anreiten gegen die Windmühlen. Dem wackeren spanischen Spätritter gleich, wird man irgendwann hilflos an die Verordnungs-Windmühlenflügel gekettet sein, Runde um Runde im Kreis drehen und damit keinen Schritt vorankommen.
Für den Amtsschimmel kann so ein Anblick nur für Freude sorgen, denn schließlich bestätigt sich für ihn damit die Überlegenheit der Bürokratie über den gesunden Menschenverstand. Eigentlich sollte ihm das vergönnt sein, wenn da nicht …
Natürlich muss es Regeln geben. Ohne sie funktioniert kein Gemeinwesen. Aber ist es denn wirklich notwendig, zu jeder bestehenden Regel noch zehn Unterregeln dazu zu erfinden und denen jeweils weitere zehn hinzuzufügen? Und wenn dann niemand mehr den Sinn des Ganzen durchschaut, wird flugs eine Sonderregel erschaffen, die man in kürzester Zeit auch nach dem altbekannten Muster aufbläht. So wuchert das System seit Ewigkeiten vor sich hin und hat mittlerweile die Eigenschaften eines Dschungels übernommen, in dem es wegen des undurchdringlichen Dickichts kein Weiterkommen gibt.
Wer sich darin verheddert, hat ganz schlechte Karten, und ob es ihn tröstet, dass er keinesfalls allein von den Paragraphen geknebelt wird, sondern dass es wahrscheinlich Millionen anderen genauso ergeht, ist fraglich. Auch deshalb, weil geteiltes Leid nicht weniger Leid bedeutet. Stattdessen bekommt jeder die Maximaldosis davon zu spüren.
Dagegen aufbegehren zu wollen, hat wahrscheinlich die gleichen Erfolgschancen wie Don Quichotes Anreiten gegen die Windmühlen. Dem wackeren spanischen Spätritter gleich, wird man irgendwann hilflos an die Verordnungs-Windmühlenflügel gekettet sein, Runde um Runde im Kreis drehen und damit keinen Schritt vorankommen.
Für den Amtsschimmel kann so ein Anblick nur für Freude sorgen, denn schließlich bestätigt sich für ihn damit die Überlegenheit der Bürokratie über den gesunden Menschenverstand. Eigentlich sollte ihm das vergönnt sein, wenn da nicht …
Mittlerweile werden auch die unerschütterlichsten Optimisten zu der Erkenntnis gelangt sein, dass im Lande etwas schiefläuft. Und mit „Etwas“ ist nicht etwa eine Lappalie gemeint, sondern das ist die Umschreibung von so ziemlich allem, was aus dem Takt geraten ist.
Jeder Staatskahn hat mal Schlagseite. Wenn dieser Fall eintritt, haben der Kapitän und seine Mannschaft, alles zu unternehmen, dass wieder der richtige Kurs gefunden wird. Dafür stehen sie ja auf der Brücke. Wenn die Crew allerding selbst die Ursache für die Misere ist, muss nicht allzu viel Hoffnung darauf gesetzt werden, dass die am Steuer wieder zu Verstand kommen. Sollte dieser Glücksfall jedoch eintreten, bedarf es der vereinten Kräfte des gesamten Teams, den Untergang zu verhindern.
Da wir uns momentan in einer ähnlichen Situation wie der schlingernde Kahn befinden, wäre es an der Zeit, alle verfügbaren Mittel zu bündeln, um der Katastrophe zu entkommen. Das würde auch die Zusammenarbeit mit der Opposition beinhalten! Da diese Option von vornherein ausgeschlossen ist, könnte man allerdings erwarten, dass die Regierungsverantwortlichen wenigstens dasselbe Ende des Taus in den Händen halten und gemeinsam daran ziehen.
Doch weit gefehlt. Stattdessen kocht jeder sein eigenes Süppchen und muss, um das bewerkstelligen zu können, auch noch das Holz für das Feuerchen beim Koalitionspartner stibitzen. Das führt natürlich zu erheblichen Komplikationen, die angesichts der aktuellen Gesamtsituation so unnütz wie ein Kropf sind.
Nun gibt es zum Glück genügend kluge, warnende Stimmen, die auf diesen Missstand hinweisen, doch unglücklicherweise werden die absichtlich überhört.
Eine Wende zum Besseren wird deshalb erst zu erwarten sein, wenn dieses Dilemma aus der Welt geschafft wurde …
Jeder Staatskahn hat mal Schlagseite. Wenn dieser Fall eintritt, haben der Kapitän und seine Mannschaft, alles zu unternehmen, dass wieder der richtige Kurs gefunden wird. Dafür stehen sie ja auf der Brücke. Wenn die Crew allerding selbst die Ursache für die Misere ist, muss nicht allzu viel Hoffnung darauf gesetzt werden, dass die am Steuer wieder zu Verstand kommen. Sollte dieser Glücksfall jedoch eintreten, bedarf es der vereinten Kräfte des gesamten Teams, den Untergang zu verhindern.
Da wir uns momentan in einer ähnlichen Situation wie der schlingernde Kahn befinden, wäre es an der Zeit, alle verfügbaren Mittel zu bündeln, um der Katastrophe zu entkommen. Das würde auch die Zusammenarbeit mit der Opposition beinhalten! Da diese Option von vornherein ausgeschlossen ist, könnte man allerdings erwarten, dass die Regierungsverantwortlichen wenigstens dasselbe Ende des Taus in den Händen halten und gemeinsam daran ziehen.
Doch weit gefehlt. Stattdessen kocht jeder sein eigenes Süppchen und muss, um das bewerkstelligen zu können, auch noch das Holz für das Feuerchen beim Koalitionspartner stibitzen. Das führt natürlich zu erheblichen Komplikationen, die angesichts der aktuellen Gesamtsituation so unnütz wie ein Kropf sind.
Nun gibt es zum Glück genügend kluge, warnende Stimmen, die auf diesen Missstand hinweisen, doch unglücklicherweise werden die absichtlich überhört.
Eine Wende zum Besseren wird deshalb erst zu erwarten sein, wenn dieses Dilemma aus der Welt geschafft wurde …
Zerbröckelnde Infrastrukturen. Zerstörte Kraftwerke. Siechende Wirtschaft. Schwindender Wohlstand. Solche Hinterlassenschaften sind aus Kriegen bekannt. Jeder militärische Widersacher wird versuchen, das Staatsgebiet seines Gegners in diese Zustände zu stürzen, um ihn damit mürbe und sturmreif zu machen.
Ist dagegen die Regierung eines Landes in Friedenszeiten für ein derartiges Desaster verantwortlich, muss die Frage erlaubt sein, was sie dazu treibt, ihrem Land so etwas anzutun. Ist es Unbedarftheit oder Vorsatz? Sollte eine der Optionen in der Antwort enthalten sein, dann ist die Regierung wohl fehl am Platz und in einer funktionierenden Demokratie muss dem Wähler die Möglichkeit gegeben werden, kompetentere Parteien mit der Verwaltung des Landes zu betrauen.
Gleichzeitig darf der Bürger des Landes auch erwarten, dass die Medien jegliche Missstände schonungslos aufdecken. Werden sie dieser ihrer kontrollierenden Rolle nicht gerecht, ist Vorsicht geboten, denn es lässt sich vermuten, dass die beiden Institutionen unter einer gemeinsamen Decke stecken, die etwas verbergen soll.
Zum Glück marschieren die Medien jedoch nicht im Gleichschritt, sodass es neben den gewissen Medien, die sich dem Regierungsdiktat unterwerfen, auch Medien gibt, die ihre Rolle als vierte Gewalt im Staat noch wahrnehmen und die Finger in Wunden legen, an denen die gesamte Gesellschaft leidet.
Es sind auch diese Medien, denen es längst dämmert, dass im Lande kräftig an dem Ast gesägt wird, auf dem Alle hocken. Und dass, wenn der Ast in die Tiefe rauscht, auch diejenigen mit nach unten stürzen werden, die so emsig mit der Säge hantiert haben und die bis jetzt dem Irrtum unterliegen, sie selbst würden von den faulen Früchten ihres Tuns verschont bleiben …
Ist dagegen die Regierung eines Landes in Friedenszeiten für ein derartiges Desaster verantwortlich, muss die Frage erlaubt sein, was sie dazu treibt, ihrem Land so etwas anzutun. Ist es Unbedarftheit oder Vorsatz? Sollte eine der Optionen in der Antwort enthalten sein, dann ist die Regierung wohl fehl am Platz und in einer funktionierenden Demokratie muss dem Wähler die Möglichkeit gegeben werden, kompetentere Parteien mit der Verwaltung des Landes zu betrauen.
Gleichzeitig darf der Bürger des Landes auch erwarten, dass die Medien jegliche Missstände schonungslos aufdecken. Werden sie dieser ihrer kontrollierenden Rolle nicht gerecht, ist Vorsicht geboten, denn es lässt sich vermuten, dass die beiden Institutionen unter einer gemeinsamen Decke stecken, die etwas verbergen soll.
Zum Glück marschieren die Medien jedoch nicht im Gleichschritt, sodass es neben den gewissen Medien, die sich dem Regierungsdiktat unterwerfen, auch Medien gibt, die ihre Rolle als vierte Gewalt im Staat noch wahrnehmen und die Finger in Wunden legen, an denen die gesamte Gesellschaft leidet.
Es sind auch diese Medien, denen es längst dämmert, dass im Lande kräftig an dem Ast gesägt wird, auf dem Alle hocken. Und dass, wenn der Ast in die Tiefe rauscht, auch diejenigen mit nach unten stürzen werden, die so emsig mit der Säge hantiert haben und die bis jetzt dem Irrtum unterliegen, sie selbst würden von den faulen Früchten ihres Tuns verschont bleiben …
