Hier gibt's Satire und Spaß von Kater Moritz gewürzt mit viel Ironie!

Kater
Kater Moritz steckt voller KI (Kater-Intelligenz) und Emotionen.
Beides muss er hier als Satire herauslassen, sonst würde er angesichts der aktuellen Zustände platzen.

Oktober 2023

Einerseits ließe sich ja vermuten, dass bei der Horrorerzählung der aussterbenden Pinguine „Arktis“ und „Antarktis“ im Eifer des Gefechts lediglich miteinander verwechselt worden sind. Andererseits zeigt sich ja im täglichen Leben und an den ständig neu auftauchenden Problemen, über welche fachliche Kompetenzen unsere Koryphäen verfügen bzw. nicht verfügen. Wird jemand in den linientreuen Medien als Experte zitiert und hofiert, ist leider davon auszugehen, dass die Qualität seines Wissens eher dürftig ist, was aber weder von ihm selbst noch von den besagten Medien zugegeben werden würde. Irgendwie kommt es einem mitunter so vor, dass der Schauspieler, der in einer Arztserie den Chirurgen mimt, sich plötzlich dazu prädestiniert fühlt, auch im richtigen Leben zum Skalpell zu greifen. Und fiktive Serien, deren Handlung in hochsensiblen Wissenschaftsbereichen angesiedelt sind, gibt es genügend und damit auch jede Menge „Experten“.
Hier mal etwas ganz Normales, Praktisches und ohne Hintersinn Dahergesagtes. Im Herbst ist Pilzzeit und da locken besonders die „falschen Fuffziger“ unter den Myzeten mit ihren bunten Kappen dazu, sie in den Korb zu packen. Der Fliegenpilz ist bestimmt einer der auffälligsten Vertreter der ungenießbaren Waldfrüchte. Meist ist zwar bekannt, dass er nicht sehr bekömmlich ist und nach dem Verzehr zu körperlichen Hudelein führen kann, trotzdem wird immer mal davon berichtet, dass er als Mahlzeit genossen wird. Dazu ließe sich vielleicht noch diese „vergiftete Pilzweisheit“ hinzufügen: „Man kann jeden Pilz mindestens einmal essen!“ Ist es allerdings ein „richtig“ Falscher wird es danach keine weitere Mahlzeit mehr geben.
Ein leidiges Thema. Auf ungeteilte Zustimmung können die selbsternannten Weltenretter zum Glück nicht hoffen, wenn sie Straßen blockieren und dabei auch sich im Einsatz befindende Krankenwagen und Feuerwehren daran hindern, ihre Bestimmungsorte zu erreichen.
Solche Situationen konterkarieren ihre ach so hehren Absichten. Warum schnappen sie sich nicht einfach einen Sack und sammeln herumliegenden Müll ein? Damit wären sie wahrscheinlich über Jahre ausgelastet, könnten sich der Sympathie der arbeitenden Bevölkerung gewiss sein und täten dabei etwas Sinnvolles. Aber auf eine solch naheliegende aber in ihren Augen sicher banale Idee werden sie wohl nie kommen.
Gemeinhin interpretiert man ein solches Umfrageergebnis als Klatsche, die umgehend für Konsequenzen bei den dafür Verantwortlichen führen muss. Sprich Rücktritt oder Entlassung. In heutigen Zeiten kommt man mit derartigen Erkenntnissen allerdings zu völlig anderen nämlich umgekehrten Deutungen. Die fast schon vernichtende Kritik wird als Aufforderung gelesen, genauso wie bisher weiter zu machen, vielleicht sogar noch einen Zacken schlechter zu agieren. Ein größerer Realitätsverlust scheint kaum möglich zu sein. Doch so sieht es zurzeit aus. Orwells Dystopie liest sich dagegen wie eine Geschichte aus einem in idyllischen Gefilden handelndem Kinderbuch.
Selber zu denken hat noch nie geschadet. Obwohl es zugegebenermaßen natürlich bequemer und gehirnresourcenschonender ist, einfach einer vorgekauten Meinung zuzustimmen. Da man damit meistens auch noch dem Mainstream folgt, was ja gern gesehen wird, erspart man sich zudem den Unwillen aller Lemminge, die es ohnehin nicht mögen, wenn ihre Weisheit angezweifelt wird. Inwieweit man sich mit diesem passiven Meinungsinhalieren allerdings einen Gefallen tut, sei dahingestellt. Oft kann es passieren, dass der eigene Verstand dagegen rebelliert. Und wenn man ständig sein eigenes Gewissen betrügen oder schlimmstenfalls unterdrücken muss, kann das ein ziemlich anstrengender Job werden, der dem Körper mitunter mehr schadet als eine ehrliche körperlich anstrengende Buckelei.
Das ist wirklich faszinierend. Nach fast jeder Wahl bekommt man von den Repräsentanten der mit Wählerstimmen bedachten Parteien nach einem gelegentlichen, leider nicht selbstverständlichen Glückwunsch an den Wahlsieger, stets zu hören, dass der eigenen Partei eigentlich der Sieg zusteht, selbst wenn sie nur um Haaresbreite am totalen Scheitern vorbeigeschrammt ist. Die Begründung für diese Sicht der Dinge klingt mitunter mehr als abenteuerlich. Mal hat ein Konkurrent noch schlechter abgeschnitten als man selbst. Mal hat eine Partei, die angeblich von niemanden gemocht wird, nicht die für sie prognostizierten Stimmenzahlen erzielt, was unbedingt als eigener Erfolg aufgewertet werden muss. So hangelt man sich von Scheinsieg zu Scheinsieg. Das erfreut die Parteigranden und verwundert den Wähler.

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