Hier gibt's Satire und Spaß von Kater Moritz gewürzt mit viel Ironie!

Kater
Kater Moritz steckt voller KI (Kater-Intelligenz) und Emotionen.
Beides muss er hier als Satire herauslassen, sonst würde er angesichts der aktuellen Zustände platzen.

September 2024

Jetzt steht die dritte ostdeutsche Landtagswahl an und die Wahlprognosen zeigen ein ähnliches bzw. identisches Bild wie bei den beiden vorangegangenen Wahlgängen. Laut Wählerbefragung gibt es einen Überflieger und eine Neugründung, die aus dem Stand die alten Parteien, darunter die im Bund regierende Ampeltruppen, überflügelt.
Wenn sich dreimal kurz hintereinander eine solche Situation ergibt, sollten diejenigen, die dadurch abgestraft werden, langsam aus ihrem Dauerschlaf hochschrecken und die Schuld für dieses Dilemma vielleicht auch bei sich und ihrer desaströsen Politik suchen, anstatt den Wählern zu unterstellen, sie seien zu „dumm“, um die Regierungspolitik richtig einordnen zu können.
Zwar lässt sich der ganz große Schaden für die Etablierten dadurch begrenzen, dass sie völlig widersinnige Koalitionen eingehen, die 1. dem Wählerwillen zuwiderlaufen und die 2. zu endlosen Streitereien in den Koalitionen führen, weil der einzige gemeinsame Nenner, der sie verbindet, darin besteht, die EINE Partei unbedingt von der Macht fernzuhalten.
Wer seine Energien damit verschwendet, gegen etwas zu sein, statt daraus etwas Neues, Besseres zu schaffen, sollte nicht in Regierungsverantwortung stehen. Und auch in der Opposition wünscht man sich klügere Akteure.
Es ist fast schon lustig. Da fehlen zuhauf Wohnungen und wie reagieren die Verantwortlichen darauf? Sie verteuern das Bauen durch immer unsinnigere Regulierungen so sehr, dass es sich immer weniger Privatleute, aber auch Firmen, antuen, Wohnraum zu schaffen.
Von den großspurigen Zahlen, wieviel Wohnungen jedes Jahr gebaut werden sollen, haben sich wohl mittlerweile selbst die Offiziellen verabschiedet. Stattdessen propagieren sie die absurdesten Ideen, mit denen die Wohnungssuchenden ein Dach über den Kopf bekommen sollen. Und das, was da so die Runde gemacht, klingt nicht besonders beruhigend. Wahrscheinlich wird es demnächst Gang und Gebe sein, dass völlig fremde miteinander Tisch und Bett teilen müssen. Na gut, ganz so heftig wird es vielleicht (noch) nicht kommen. Aber in den heutigen Zeiten sind ja Dinge möglich geworden, von denen man früher nicht einmal in den schlimmsten Albträumen verfolgt wurde.
Es ist schon eine Crux mit Wahlen, besonders mit solchen, bei denen Ergebnisse herauskommen, die überhaupt nicht erwünscht sind. Mit ein bisschen Trickserei lassen sich natürlich Korrekturen vornehmen, die alles wieder ins gewünschte Lot bringen können, wenn das allerdings zu auffällig für die Öffentlichkeit wird, entfällt diese Option.
Die Ergebnisse der Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen vom 1.9.2024 sind so eindeutig, dass daran nicht so sehr gedreht werden kann, dass unterm Strich bessere Koalitionsvarianten möglich wären. Hier gelang nur die Entdeckung eines „Softwarefehlers“, der der CDU und der AfD im sächsischen Landtag jeweils einen Parlamentssitz kostete und die AfD „zufälligerweise“ um die Sperrminorität brachte, die sie mit der vorherigen Abgeordnetenzahl hätte wahrnehmen können. Über etwaige Mauschelein, die sich im Hintergund jenseits der öffentlichen Wahrnehmung abgespielt haben, kann man nur spekulieren.
Jetzt, da die Wahlergebnisse feststehen, geht das Koalitions-Pokern los. Dass wieder einmal ein Drittel der Wähler dabei vor den Kopf gestoßen wird, weil die von ihnen favorisierte Partei von vornherein hinter eine Brandmauer verbannt wurde, gilt im Mainstream als Usus, der nicht hinterfragt werden darf. So geht heutzutage eben Demokratie.
Das Altwerden ist auch so ein seltsamer Prozess, den man im Leben durchläuft.
In der Jugend, wo das Ganze noch Älterwerden heißt, kann man es kaum abwarten, alt genug zu sein, um endlich dies und das machen zu dürfen. Ironischerweise tropfen in dieser Zeit die Jahre wie zäher Schleim dahin, während sie später, wenn man sich von ihrem Vergehen nichts mehr erhoffen kann, dahinrasen wie ein zufällig funktionierender ICE.
Wenn sich das Gesicht mit Falten furcht und die Haare ergrauen oder gar ausfallen, sollte der Kopf vor Weisheit schier bersten. Ob das allerdings ein Naturgesetz ist, das für alle und jeden gleichermaßen gilt, sei dahingestellt.
Die Vielzahl der Kindsköpfe, die im fortgeschrittenen Alter aus ihren mentalen Defiziten kein Hehl machen, lassen diese Annahme sehr zweifelhaft erscheinen.

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